Museum
Waren es über lange Zeit nur die „schönen Dinge“ vergangenen „Volkslebens“, wie „ländlicher Putz“, „Bauern|krüge“, „Zunft- und Hausgerät“, die man glaubte erhalten zu sollen im Sinne einer nostal|gischen Feier alter Handwerks|herrlichkeit und bäuerlich-ländlicher Idylle, so sind es für eine moderne Volkskunde von heute vor allem die Zeugnisse des „Gebräuchlichen“ in der Massenkultur von Belang. An ihnen werden die drama|tischen Umbrüche von der vorindustriellen Welt zur industriellen und postindustriellen fassbar. Wertvolle Spezial|sammlungen und die breite thematische Ausrichtung machen die Volkskundlichen Sammlungen des Landesmuseums Württemberg zum Sachgedächtnis der württembergischen Alltagskultur vom späten 18. bis ins 21. Jahrhundert.
Haupthaus, Stuttgart
Ehemalige Residenz der Herzöge von Württemberg. Hochkulturen des Mittelmeerraums, Kunst der Eiszeitjäger, Zeugnisse der Kelten und Römer, sakrale Kunst des Mittelalters, Zeit der württembergischen Herzöge und Könige. Glassammlung Ernesto Wolf, Renaissance-Uhren.
Museum, Waldenbuch
Museum für die Kunstsammlung von Marli Hoppe-Ritter, der Miteigentümerin von RITTER SPORT, Thema: das Quadrat in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Bis 30.8.2026, Stuttgart
Im Zentrum der Ausstellung steht Michel-François Dandré-Bardon, einer der bedeutendsten Künstler der französischen Aufklärung.
Museum, Stuttgart
Größter einmotoriger Doppeldecker der Welt, erstes wirkliches Passagierflugzeug.