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Museum der Landschaft Eiderstedt

(Eiderstedter Heimatmuseum Haus Jensen)

St Peter-Ording: Wohnkultur und Lebensweise der Region. Landschafts-, Haus- und Schleusenmodell. Objekte und Dokumente zur Seefahrt, zur Geschichte der Eindeichungen, zur politischen Verwaltung, zur Geschichte der Hafenstadt Tönning. Schuhmacherei und Tischlerei.

Das Museum versteht sich als Langzeitgedächtnis der Landschaft mit der Aufgabe, wertvolle historische Objekte aufzubewahren und die Geschichte Eiderstedts für Einheimische und Besucher anschaulich darzustellen, um so historisches Wissen zu vermitteln und Beiträge zu einer Eiderstedter Identität zu liefern: Wohnkultur und Lebensweise der Region, Landschafts-, Haus- und Schleusenmodell, Objekte und Dokumente zur Seefahrt, zur Geschichte der Eindeichungen, zur politischen Verwaltung, zur Geschichte der Hafenstadt Tönning. Schuhmacherei und Tischlerei.

Eiderstedt ist durch westfriesische Siedler, welche von der Rheinmündung über das Meer gekommen waren, erschlossen und durch Deichbau der Einwirkung des Meeres entzogen worden. Die Ausstellung „Frühgeschichte” zeigt Fundstücke aus der Zeit bis zum Ende des 12. Jahrhunderts. Aus drei Inselharden entstand 1613 die „Landschaft Eiderstedt”. Ihre Besonderheit während 250 Jahren werden in der Ausstellung „Selbstverwaltung und Privilegien” veranschaulicht. Vom Reichtum der Bewohner zeugen Möbel, Zinn, Messing- und Silberwaren, Keramik, Hausgut, westfriesische Uhren.

Im 12. Jahrhundert wurde Eiderstedt christianisiert. Neben den Modellen der 18 Eiderstedter Kirchen werden Zeugnisse für die Geschichte der Neuzeit vorgestellt: eine große Räderuhr, ein Haubargmodell, Steinplastiken, der berühmte Silberpokal des Prinzen Friedrich aus dem 19. Jahrhundert. Die 125-jährige Geschichte des Seebades vermitteln viele Modelle, die Modelleisenbahn „Ordinger Bahnhof” führt abschließend in die Gegenwart.

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