Museum

Museum der Stille

(früher: Das Stille Museum)

Berlin: Großformatige Gemälde von Nikolai Makarov mit meditativer Aura. Metaphysische Kunst-Installationen. Architekturmodelle.

Die Sehnsucht der Menschen nach Stille, Einkehr und Ruhe ist so alt wie die Menschheit selbst. Das Schweigen diente schon im 6. Jh. v.Chr. in der Schule des Pythagoras als philosophische Übung. Das Bedürfnis nach Stille wurde so groß, daß der Mensch begann, ihr einen Raum zu geben. Die Kirchen und Tempel dieser Welt zeugen davon. Künstler griffen dieses Konzept auf bzw. trugen ihren Teil dazu bei.

Die wenigen und großformatigen Gemälde von Nikolai Makarov, nebelhafte Wolken- und Landschaftsfragmente, vorwiegend in einem dämmrig-atmenden schwarzbraun gehalten sowie die umgestalteten Räumlichkeiten, in ihrer intensiven Farbigkeit, dienen als optische und räumliche Unterstützung. Hinzu kommt die sparsam-präzise Ausleuchtung: Ein Zusammenspiel, das eine ganz eigene Atmosphäre schafft. Vor allem aber sind es die Gemälde, die eine meditative Aura haben, sie erscheinen zeitlos und intim und verleihen dem Raum Harmonie, eine Ganzheit im Jungianischen Sinn und somit eine Fusion des Endlichen und Unendlichen.

Die Architekturmodelle entstanden in enger Zusammenarbeit und regem Austausch mit dem Maler: seine Räume der Stille dienen als geschützter Ort für eine einzigartige unmittelbare Begegnung mit einem Kunstwerk.

Architekturmuseen

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