Museum

Museum für Musikautomaten Seewen

Sammlung Dr.h c. H. Weiss-Stauffacher

Seewen: Die ganze Welt der mechanischen Musik - vom zirpenden Tabakdöschen über die Spieldose aus Rosenholz bis zur bombastischen Kirchweihorgel.

In einem faszinierenden Neubau ertönt die ganze Welt der mechanischen Musik: vom zirpenden Tabakdöschen über die Spieldose aus Rosenholz bis zur bombastischen Kirchweihorgel.

Auf einem geführten Rundgang durch drei Themensäle lassen sich luxuriös ausgestattete Musikdosen aus Schweizer Produktion, Orchestrien, zu deren Musik unsere Gross- und Urgrosseltern tanzten, zierliche Figurenautomaten, Drehorgeln, automatische Klaviere sowie Jahrmarkt- und Tanzorgeln entdecken.

Im Salon Bleu zeigt sich, wie um 1910 perfekte Klaviermusik in den großbürgerlichen Salon geholt wurde: von den besten Pianisten der Zeit eingespielt und auf Musikrollen für mechanische Instrumente gespeichert. Nebenan erklingen Luxusmusikdosen, wie sie in der Schweiz im späten 19. Jahrhundert in grosser Zahl als Exportschlager hergestellt wurden. Im Tanzsaal spielen die großen Orchestrien aus Deutschland, Belgien oder Tschechien jene Walzer und Tangos, bei deren Musik sich unsere Groß- und Urgroßeltern kennenlernten. Und im Werkstattsaal schließlich läßt sich das Innenleben der Musikautomaten erkunden, die mit unendlicher Geduld, Präzision und grossem Fingerspitzengefühl gebaut wurden.

Ein Prunkstück ist auch die mächtige, selbstspielende Welte-Philharmonie-Orgel, welche für den Ozeandampfer Britannic, Schwesterschiff der Titanic, gebaut wurde. Auf der Britannic-Orgel können die rund 1500 Welte-Musikrollen aus der Sammlung des Museums mit Interpretationen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gespielt werden. Von den Welte-Philharmonie-Orgeln dieses Typs sind insgesamt nur noch etwa fünf Exemplare in Betrieb.

Museum für Musikautomaten Seewen ist bei:

Museen für mechanische Musik

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