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Museum für Stadtgeschichte

Landau in der Pfalz: „Altes Postgebäude”, eine der repräsentativsten Stadtvillen aus der Gründerzeit. Landauer Stadtgeschichte(n) vom Mittelalter bis zur Neuzeit, Lebensverhältnisse der Bevölkerung. Historisches Festungsmodell von ca. 1740.

Stadtarchiv und Museum haben in einer der repräsentativsten Stadtvillen aus der Gründerzeit Unterkunft gefunden, dem „alten Postgebäude”. Das 2018 neu konzipierte Museum für Stadtgeschichte im Dachgeschoss präsentiert auf zeitgemäße Weise Landauer Stadtgeschichte(n) vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Historische Exponate, ausschließlich aus eigenen Beständen, treffen seit dem Umbau auf moderne, interaktive Medienstationen.

Der thematische Schwerpunkt liegt auf Landau als „deutsch-französischem Grenzfall”. Denn nach dem Dreißigjährigen Krieg beansprucht Frankreich zur Sicherung seiner Grenze im Osten auch die mittelalterliche Stadt an der Queich: der Beginn massiver Festungsbauten und zahlreicher Belagerungen, wechselnder Herrschaften und großer Garnisonen.

Chronologisch behandelt das Stadtmuseum die stadtgeschichtliche Entwicklung von der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1274 bis hin zur Landesgartenschau im Jahr 2015. Stadtentwicklung und Lebensverhältnisse der Bevölkerung werden dabei gleichberechtigt dargestellt, um ein authentisches Bild von der jeweiligen Epoche zu vermitteln.

Herzstück des Blicks in die Landauer Stadtgeschichte ist das historische Festungsmodell, das ca. 1740 entstanden ist und für die Neukonzeption aufwändig restauriert wurde.

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