Version
8.6.2024
(modifiziert)
Macke, Dame in grüner Jacke zu „Museum Ludwig (Museum)”, DE-50667 Köln
August Macke, Dame in grüner Jacke (Ausschnitt), 1913, Öl auf Leinwand
Picasso, Le déjeuner zu „Museum Ludwig (Museum)”, DE-50667 Köln
Pablo Picasso, Le déjeuner sur l'herbe, Museum Ludwig Köln
© Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c010868
 zu „Museum Ludwig (Museum)”, DE-50667 Köln
 zu „Museum Ludwig (Museum)”, DE-50667 Köln

Museum

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
DE-50667 Köln
0221-221-26165
info@museum-ludwig.de
Ganzjährig:
Di-So+Ft 10-18 Uhr
1. Do/Mt 10-22 Uhr

Das Mu­se­um Lud­wig, das im wesentlichen auf eine Stiftung des Ehepaars Peter und Irene Lud­wig an die Stadt Köln zurückgeht, be­sitzt heute eine der wichtig­sten Samm­lun­gen von Kunst des 20. und 21. Jahrhun­derts weltweit: Expressionismus (Sammlung Haubrich), Russische Avantgarde, Picasso (weltweit drittgrößte Sammlung), Neue Sachlichkeit, Bauhaus und De Stijl, Dada und Surrealismus, Abstrakter Expressionismus, Noveau Réalisme, Pop Art und vieles mehr.

In der Samm­lung Haubrich, einer Schenkung des Köl­n­er Ju­ris­ten Josef Haubrich un­mit­tel­bar nach dem Ende des 2. Weltkriegs, trifft man auf zen­trale Werke der Klas­sischen Mod­erne, des Ex­pres­sion­is­mus und der Neuen Sach­lichkeit, darun­ter Glanzstücke wie das „Porträt des Dok­tor Hans Koch” von Ot­to Dix (1921) oder den „Hal­bakt mit Hut” von Ernst Lud­wig Kirch­n­er (1911), dazu Werke von Max Beck­mann, Marc Cha­gall, Erich Heck­el, Karl Sch­midt-Rottluff, Au­gust Macke, Hein­rich Ho­er­le, Wil­helm Lehm­bruck und Pau­la Mod­er­sohn-Beck­er.

Eine weitere spek­takuläre Schenkung, nämlich die des Ehepaares Ludwig, führte 1976 zur Grün­dung des Mu­se­um Lud­wig als ei­gen­ständige In­sti­tu­tion. Die Samm­lung amerikanisch­er Pop Art gilt heute als die größte außer­halb der USA. Neben Roy Licht­en­steins berühmter Blon­dine „M-Maybe – A Girl’s Pic­ture” (1965), Claes Ol­d­en­burgs „Soft Wash­s­tand” aus dem­sel­ben Jahr und Tom Wes­sel­manns „Great Amer­i­can Nude No. 98” (1967) ge­hören auch zahl­reiche Hauptw­erke von Roy Licht­en­stein, Andy Warhol, Claes Ol­d­en­burg, James Rosen­quist, Robert Rauschen­berg und Jasper Johns fest zur Samm­lung des Haus­es.

Die Sammlung von Werken des Jahrhun­dert-Kün­stlers Pab­lo Pi­cas­so ist dank weiterer Schenkungen von Peter und Irene Lud­wig heute nach Paris und Barcelo­na die dritt­größte der Welt und umfaßt nicht nur Gemälde aus allen Schaf­fen­sphasen wie den „Har­lekin” (1923) oder die „Frau mit Artischocke” (1941), son­dern auch zahl­reiche Keramiken und Skulp­turen.

Seit den späten 1970er Jahren kauften Peter und Irene Lud­wig auch Kunst, die früher als Rus­sische Avant­garde galt: Werke des Kubo­fu­turis­mus, des Supre­ma­tis­mus oder des Kon­struk­tivis­mus. Sie ge­langten 2011 als Schenkung ins Mu­se­um Lud­wig.

Die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig spiegelt außer­dem frühere ab­s­trakte Ten­denzen der 1950er und 1960er Jahre aus Eu­ro­pa, et­wa von Jean Dubuf­fet, Lu­cio Fon­ta­na, Pierre Sou­lages, Wols oder Hans Har­tung. Kün­stler des deutschen In­formel, wie K. O. Götz oder Ber­nard Schultze, dessen Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig seit 2005 be­wahrt, sind eben­falls vertreten. Mit dem um­fan­greich­sten Be­s­tand an Ar­beit­en von Ernst Wil­helm Nay in einem Mu­se­um über­haupt, ist in der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig zu­dem ein wichtiger Werkkom­plex ab­s­trak­ter Malerei und Zeich­nung vorhan­den.

Die Kun­st­geschichte des Rhein­lands ist mit kap­i­tal­en Werken von Joseph Beuys, An­dreas Gursky, Jörg Im­men­dorff, Can­di­da Höfer, Martin Kip­pen­berg­er, Sig­mar Polke, Ger­hard Richter oder Rose­marie Trock­el vertreten.

Ein Sch­w­er­punkt der Gra­fischen Samm­lung liegt auf dem Ex­pres­sion­is­mus, ein weit­er­er auf Ar­beit­en Pi­cas­sos.

Darüber hinaus bi­etet das Mu­se­um Lud­wig mit Werken von Mark Rothko, Jack­son Pol­lock, Do­n­ald Judd, Jean Dubuf­fet, Wols, Ger­hard Richter, Sig­mar Polke, Rose­marie Trock­el oder Martin Kip­pen­berg­er ei­nen Über­blick über die wichtig­sten Kun­st­strö­mun­gen und Me­di­en des 20. Jahrhun­derts.

POI

Bis 10.11.2024, im Haus

Charges­heimer

Der Auftrag lautete, reprä­senta­tive Auf­nahmen des Wieder­aufbaus der kriegs­zerstörten Stadt anzu­fertigen, dabei aber auch die „typischen” Kölner festzu­halten.

Stichwort

Otto Dix

Stichwort

Ernst Ludwig Kirchner

Bis 28.7.2024, Köln

1863 Paris 1874

Die Aus­stel­lung zeichnet den span­nen­den Weg der franzö­sischen Malerei nach und präsen­tiert ein faszi­nie­rendes Panorama an Künstlern, Stil­richtun­gen, Gattun­gen und Motiven.

Museum, Köln

Römisch-Germa­nisches Museum

Archäo­lo­gi­sches Erbe des römi­schen und frän­ki­schen Köln sowie des Um­lan­des von der Ur­ge­schichte bis zum frühen Mittel­alter. Glas, Kera­mik, Mosa­iken, Schmuck.

Museum, Köln

Museum für Ange­wandte Kunst

Euro­päi­sches Kunst­hand­werk vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart. Möbel, Kera­mik (Rhei­ni­sches Stein­zeug, Fayence, Por­zellan), Glas (Italien, 16. Jahr­hun­dert, Deutsch­land, 17.- 18. Jahr­hun­dert, Jugend­stil), Silber, Zinn, Schmuck von der Gotik bis zur Gegen­wart.

Museum, Köln

Wallraf-Richartz-Museum

Alt­kölner Malerei, nieder­ländi­sche und alt­deut­sche Tafel­malerei, flämi­sche und hollän­dische Gemälde, Bilder des 17. Jahr­hun­derts aus Italien und Spanien, deutsche Ro­man­tik, Rea­lis­mus, Im­pres­sio­nis­mus, Skulp­turen ab 1800. Graphi­sche Samm­lung.

Museum, Köln

Kölni­sches Stadt­museum

Ge­schich­te, Geistes­leben, Wirt­schaft und All­tags­leben Kölns und seiner Be­wohner vom Mittel­alter bis in die Gegen­wart. Köln-typi­sche Phäno­mene wie Klüngel, Kölsch, Karne­val, Hänne­schen-Theater, Köl­nisch Wasser, der in Köln erfun­dene Otto-Motor und Ford.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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