Schloss

Museum Marmorpalais

Potsdam: Raumausstattungen im Frühklassizismus mit Intarsienkabinetten, Möbeln von Fiedler und Roentgen sowie Wedgwood-Keramik.

Das Marmorpalais liegt romantisch auf einer Terrassenanlage direkt am Seeufer im Neuen Garten. König Friedrich Wilhelm II. (1744-1797) ließ das mit schlesischem Marmor verkleidete Bauwerk ab 1787 als Sommerresidenz errichten, die Fertigstellung des Innenausbaus verzögerte sich noch bis 1845.

Sein Architekt Carl von Gontard (1731-1791) schuf damit das erste und einzige preußische Königsschloss im Stil des Frühklassizismus. Die Räume sind mit Intarsienkabinetten, Möbeln von Fiedler und Roentgen sowie Wedgwood-Keramik ausgestattet.

Dem musisch veranlagten König dienten Schloss und Garten als privater Rückzugsort. Die Inneneinrichtung des Marmorpalais, u. a. von Carl Gotthard Langhans (1732-1808) entworfen, ist von antikem Formengut beeinflusst.

Die Räume entstanden zudem in enger Beziehung zu der ländlichen Idylle der Umgebung.

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