Gebäude
Das Schloss wurde ab 1734 für Kronprinz Friedrich II. errichtet. Nach seinem Regierungsantritt schenkte Friedrich II. das Schloss 1744 seinem Bruder Prinz Heinrich, der es 50 Jahre lang bewohnte. Die Raumdekorationen stammen aus dem frühen friderizianischen Rokoko und des Frühklassizismus u.a. von Langhans.
Wie kaum ein anderes Schloss besticht Rheinsberg durch seine malerische Lage am Grienericksee, wo sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ensemble verbinden. Zahlreiche Kunstwerke aus der Zeit des 18. Jahrhunderts schmücken die Räumlichkeiten des Schlosses.
Durch umfangreiche Restaurierungen gelang es, die originalen Raumdekorationen aus der friderizianischen Zeit (um 1740) sowie die unter Prinz Heinrich geschaffenen frühklassizistischen Raumfassungen (um 1786) zurückzugewinnen. Sie vermitteln gemeinsam mit den hier ausgestellten Gemälden und kunsthandwerklichen Objekten einen Eindruck von der Wohnkultur, dem Lebensgefühl und der Sammeltätigkeit der einstigen Besitzer.
Haupthaus, Berlin
Ausstellungen und temporäre Installationen. Oberlichtsäle von 1906.
Im gleichen Haus
Begegnung mit Literatur und ihrem Autor. Schreibwelt Kurt Tucholskys.
Museum, Rheinsberg
Museum, Rheinsberg
Museum, Rheinsberg
Wiederbelebter Bahnhof und Lokomotivschuppen, darin ausgediente Fahrzeuge, Eisenbahntechnik, Fahrkarten und Dokumente. Bahnverkehr von Rheinsberg über Löwenberg nach Berlin.
Museum, Zechlinerhütte
Instrumente und Bilddokumente Alfred Wegeners.
Museum, Stendenitz