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17.5.2024
(modifiziert)
 zu „Museum Winningen (Museum)”, DE-56333 Winningen

Museum

Museum Winningen

(Wein- und Heimatmuseum)

Schulstraße 5
DE-56333 Winningen
Anfang Mai bis 31. Okt:
Sa-So 14-18 Uhr

Weinkeller, Wohnen im 19 Jahrhundert, August Horch (Automobilkonstrukteur), Gang durch die Geschichte.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Winninger Schule, einem 1833 errichteten und heute denkmalgeschützten Gebäude, das im Inneren und an der moselseitigen Fassade mit Mitteln u.a. des Museumsvereins Winningen originalgetreu restauriert wurde.

In Winningen hat der Weinbau eine jahrhundertealte Tradition. Bei Ausgrabungen um die Kirche wurden Werkzeuge gefunden, die auf eine Besiedlung des Ortes vor über 3000 Jahren schließen lassen. Die Ausgrabung einer römischen Villa auf dem Winninger Berg ist für jeden Gast zugänglich. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Winningen im Jahr 871, als Kaiser Ludwig II. der Abtei Prüm Schenkungen von Weinbergen bestätigt. Dies ist ein Beweis für den hohen Wert des Winninger Weinbaus schon in ältester Zeit. Auch der Ortsname selbst, obschon von der Sprachforschung dem Fränkischen zugeordnet, läßt an das lateinische „Vinum” denken.

Ein düsteres Kapitel der Ortsgeschichte ist die Zeit des 30jährigen Kriegs. Damit war aber noch nicht alles Leid überwunden: zwischen 1630 und 1659 fielen 21 Winninger Frauen und Männer dem Hexenwahn zum Opfer. Gewaltige Einschnitte brachten auch die Zeiten der beiden Weltkriege und die Jahre dazwischen.

Zu einer touristischen Gemeinde wurde Winningen erst richtig ab den 1950er Jahren.

Seit 1949 ist August Horch, der am 12.10.1868 in Winningen geborene Gründer der Audi-Werke, Ehrenbürger von Winningen. Horch starb am 3.2.1951 und liegt auf dem Winninger Friedhof begraben. Eine Abteilung im Museum gibt Einblick in Leben und Wirken des berühmten Autopioniers.

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