Museumsbahn

Museumsbahnhof Markersdorf-Taura

Claußnitz: Empfangsgebäude, Bahnmeisterei und Wasserhaus, Güterverwaltung, Kopf- und Seitenrampe sowie Gleiswaage.

Im Chemnitztal fanden zahlreiche Industrielle ihr Auskommen. Gemeinsam kämpften sie für eine Eisenbahnanbindung, die schließlich als teuerste Nebenbahn Sachsens auch gebaut wurde. Große Verdienste erlangte dabei Gustav Friedrich Großer, der in Markersdorf Schreibmaschinen produzierte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde zeitweilig das riesige Eisenbahngeschütz „Dora”, welches in Oberlichtenau stationiert war, in den beiden Tunneln der Strecke vor den Bombern versteckt.

Der Bahnhof liegt am Strecken-Kilometer 11,8 (ausgehend von Wechselburg) und ist mit seinen drei Hauptgleisen und vier Nebengleisen der größte Unterwegsbahnhof der Strecke. Die Anlagen des Bahnhofs sind recht umfangreich. Neben dem Empfangsgebäude sind die Bahnmeisterei und das Wasserhaus original erhalten. Die Güterverwaltung, die Kopf- und Seitenrampe sowie die Gleiswaage befinden sich gegenüber an der Ladestraße. Das romantischste Stück der Strecke durch das Schweizerthal kann heute mit dem Aussichtswagen der Museumsbahn erfahren werden.

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