Ausstellung 02.07. bis 04.10.20

Germanisches Nationalmuseum

Nach Dürer. Hans Hoffmann

Ein Nürnberger Künstler der Renaissance

Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Sein künstlerisches Ansehen verdankt der Nürnberger Maler Hans Hoffmann vor allem den zahlreichen Kopien und Kompilationen nach Werken Albrecht Dürers. Wohl seinetwegen befindet sich ein Großteil des Dürer-Nachlasses heute in der Albertina in Wien. Bis 4.10.20

Sein künstlerisches Ansehen verdankt der Nürnberger Maler Hans Hoffmann (um 1545/50 bis 1591/92) vor allem den zahlreichen Kopien und Kompilationen nach Werken Albrecht Dürers. Er gilt als ein Hauptvertreter der sogenannten Dürer-Renaissance am Ende des 16. Jahrhunderts.

In der Reichsstadt Nürnberg hatte der Maler privilegierten Zugang zur berühmten Sammlung des Patriziers und Kaufmanns Willibald Imhoff, die einen Großteil des künstlerischen Nachlasses von Albrecht Dürer bewahrte. Es war wohl Hoffmann, der den Verkauf der Imhoff’schen Dürer-Sammlung an Kaiser Rudolf II. initiierte mit der Folge, daß sie sich heute in der Albertina in Wien befindet.

Mit Hoffmanns Monogramm versehene Miniaturen in Stammbüchern und Porträts bestätigen, dass er einen intensiven Umgang mit der gesellschaftlichen Elite Nürnbergs pflegte. Neben der Patrizierfamilie Imhoff seien hier nur noch die der Holzschuher von Harlach, deren Handelshaus zu den bedeutendsten Unternehmen der Reichsstadt gehörte, und die der Praun genannt, die ihren wirtschaftlichen Erfolg dem Fernhandel mit zahlreichen Gütern verdankten.

Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal umfassend Leben und Werk des Künstlers.

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