Version
25.2.2024
(modifiziert)
 zu „Nationalparkwelten (Zentrum)”, AT-5730 Mittersill
Tropfen zu „Nationalparkwelten (Zentrum)”, AT-5730 Mittersill
Unter Wasser zu „Nationalparkwelten (Zentrum)”, AT-5730 Mittersill
 zu „Nationalparkwelten (Zentrum)”, AT-5730 Mittersill

Zentrum

Nationalparkwelten

(Nationalparkzentrum Hohe Tauern in Mittersill)

Bis Mai 2024:
im Auf-/Umbau

Die Nationalparkwelten zählen zu den modernsten Nationalparkzentren Europas. Zehn Stationen warten darauf, erkundet zu werden: Kurzweilig, auf eigene Faust und im eigenen Tempo. Absolutes Highlight ist die spektakuläre 360-Grad-Panoramawelt mit einer über 50 Meter langen Leinwand.

Im Adlerflugpanorama führen 24 atemberaubende Filmflüge in die Täler und zu den Highlights des größten Nationalparks der Alpen. Die Kulisse dazu bilden im Raum schwebende, riesige Gipfelmodelle des Großglockners und Großvenedigers.

Das 3D-Erlebniskino macht das Unvorstellbare verständlich: die Entstehung der Alpen und des Tauern-Fensters beim Crash der Kontinente – 250 Millionen Jahre in atemberaubenden 15 Minuten! Im Zuge der Entstehung der Alpen wurden fast alle Gesteinsschichten nicht nur verschoben, sondern auch umgewandelt.

Zwischen Tierspuren und Baumstämmen vermitteln mächtige Stämme in der Bergwaldgalerie Einblicke in das reiche Bergwaldleben vom Baum-Methusalem bis zum Specht. Spechte und Eulen erscheinen in ihren Höhlen, im Tier-Spuren-Quiz entdeckt man Fuchs, Hirsch und Marder. Tannenhäher, Pflanzen, Zirben und eine uralte Baumscheibe zeugt vom langsamen Wachstum an der Waldgrenze.

Die unbändige Kraft des Elementes Wasser erschließt im Abschnitt Wilde Wasser die oft nicht beachtete Welt des Gebirgsbaches. Insekten sind hier in 25facher Vergrößerung zu sehen, und eine Wasseramsel taucht in der Strömung.

Im zentralen Bereich läßt sich am großen Modell einer typischen Landschaft auf ca. 2.000 bis 2.200m Höhe die alpine Tier- und Pflanzenwelt von Murmeltiere & Co. hautnah studieren. In der alpinen Rasenlandschaft zeigen sich Murmeltiere, in der Schneelandschaft Schneehühner, und im steilen Fels klettern Gams und Steinbock.

Das 360° Panorama Kino bietet ein einzigartiges Filmerlebnis durch alle Jahreszeiten und Höhenlagen des Nationalparks Hohe Tauern. Dank aufwändiger Zeitrafferaufnahmen, wechselnden Wetter-, Licht- und Schatten-Verhältnissen sowie einer eindrucksvollen Soundkulisse fühlt man sich inmitten des Nationalparks.

Die folgende Abteilung macht es möglich, auf der Bergwiese im Einklang mit der Natur zwischen Kühen zu liegen und den Almsommer mit seinem Zauber der Bergblumen und den typischen Geräuschen zu genießen.

In der 270° Lawinendom-Kinobox schließlich kühlt ein großer Eisblock den gläsernen Raum. Der Lauf des Wassers schwillt zum mächtigen Wasserfall an, und in den weißen Weiten des Hochgebirges bricht eine Lawine: donnernd fährt sie talwärts und umgibt die Besucher mit ihren staubenden Massen.

Am Pasterzenzeitrad kann das „Leben” des größten Gletschers der Ostalpen nachvollzogen werden. Vor rund 20.000 Jahren, dem Höhepunkt der letzten Eiszeit, war der gesamte Alpenraum von einem riesigen Eisstromnetz bedeckt. Während der darauffolgenden Wärmeperiode schmolzen große Eismassen, das Salzachtal wurde eisfrei, es folgten Abkühlungen und Wärmeperioden. Seither zogen sich die Gletscher jedoch fast beständig zurück, nur unterbrochen von einigen kurzen Vorstößen.

POI

Museum, Mittersill

Felber­turm­museum

Natio­nal­park, Hand­werk, Tier­welt der Heimat, Wald (Schäd­linge, Nütz­linge), Mine­ra­lien, Berg­bau einst und jetzt (Wolfram­berg­bau), Schilauf, Alpinis­mus, Feuer­wehr, bäuer­liche und sakrale Kunst.

Bergwerk, Jochberg

Schau­berg­werk Kup­ferp­lat­te

Museum, Bramberg a.Wildkogel

Museum Bram­berg am Wild­kogel

Ein­ma­lige Mine­ralien­ab­tei­lung, Sma­ragd­stufen, Mine­ra­lo­gie der Tauern und Geo­logie des Habach­tales. Web­stube, Spinn­stube, holz­ver­arbei­ten­des Ge­werbe, Schuster­werk­stätte. Feuer­wehr, Fahr­nisse. Große Bienen­abteilung. Brauch­tum, Schnaps­brenne­rei. Mühle, Brenn­hütte, Säge, Rechen­macher­hütte.

Museum, Kaprun

Kaprun Museum

Bergwerk, Leogang

Barbara­stollen

Bis 27.10.2024, Sachrang

Loifei & Wadl­strümpf

Gebäude, Kitzbühel

Tiroler Bauern­haus­museum

Bis 13.10.2024, Lienz

Götter Gaben

Das keltisch-römischen Heilig­tum war ein Kultplatz des kelti­schen Stammes der Laianken, der in römi­scher Zeit nicht zerstört, sondern weiter betrieben und sogar aufwändig um­gestaltet wurde.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#2099551 © Webmuseen Verlag