Ausstellung 28.11.20 bis 22.08.21

Kulturhistorisches Museum

Natur im Porträt

Rudolf Schramm-Zittau und die Tiermalerei

Zittau, Kulturhistorisches Museum: Seine spätimpressionistischen Tierbilder von nicht selten monumentaler Größe vermitteln die Geschöpfe der Natur in ungewöhnlicher Komposition und gekonnt dargestellter Bewegung. Bis 22.8.21

Rudolf Schramm-Zittau (geboren als Max Rudolph Schramm 1874 in Zittau, gest. 1950 in Ehrwald/Tirol) gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit zu den bekanntesten deutschen Malern. Seine spätimpressionistischen Tierbilder von nicht selten monumentaler Größe vermitteln die Geschöpfe der Natur in ungewöhnlicher Komposition und gekonnt dargestellter Bewegung.

Schramm studierte nach einer Lehre als Maschinenschlosser seit 1890 an der Dresdner Kunstakademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren (1838-1901), danach an der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe und ab 1895 an der Kunstakademie München bei Heinrich von Zügel (1850-1941).

Seit seiner Karlsruher Zeit widmete er sich vor allem der Tiermalerei. Ab 1904 unterhielt Schramm ein eigenes Atelier in München, seit 1930 besaß er eine eigene Jagdhütte in Schanz bei Ehrwald in Tirol. Vor allem als Tiermaler bekannt, wandte er sich auch der Figuren- und Landschaftsmalerei zu.

Zahlreich erhalten sind u. a. seine Stadtansichten von Dresden, Frankfurt/Main, Innsbruck und München.

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