Museum

Naturhistorisches Museum Norishalle

Nürnberg: Vorgeschichte, Archäologie Jordaniens, Geologie, Karst- und Höhlenkunde, Völkerkunde, Ökosysteme Nordbayerns.

Thema des Museums sind Vorgeschichte, Archäologie Jordaniens, Geologie, Karst- und Höhlenkunde, Völkerkunde sowie die Ökosysteme Nordbayerns.

Die völkerkundliche Abteilung gewährt Ein­blicke in das Le­ben und Den­ken auf vier Kon­ti­nen­ten, in Ge­schich­te und Ge­gen­wart. Re­giona­le Schwer­punk­te sind Süd­see, Sa­ha­ra, West­afri­ka, Ost­sibi­rien so­wie das prä­kolum­bische Costa Rica.

In den archäologischen Fun­den aus der Re­gion um Nürn­berg spie­geln sich 100.000 Jahre Mensch­heits­ge­schichte. Mit Ori­ginal­funden, Dio­ramen und le­bens­großen Fi­gu­ren re­kon­struie­rt die Abteilung das Le­ben in der Vor­zeit und er­mög­licht die Be­geg­nung mit Men­schen aus ver­schie­denen Epochen.

Geologie und Höhlenkunde

Die Exponate der Geo­lo­gische Ab­tei­lung be­leuch­ten die Ver­än­derun­gen von Land­schaft und Klima der Re­gion im Ver­lauf der Erd­geschichte. High­light des Museums sind hier der 8 Meter lange Plateo­saurus, ei­ner der er­sten großen Sau­rier, ge­fun­den im Jahr 1834 in der Nähe von Nürn­berg, sowie der größ­te Eisen­meteo­rit Deutsch­lands.

Der Leben­sraum Höh­le ist, ebenso wie die lan­gen Tra­di­tion der Höh­len­for­schung in Franken, Thema der Ab­tei­lung Karst­kunde. Der Ab­druck eines Ahorn­blat­tes im Kalk­tuff ver­weist auf die Be­deu­tung der Höhlen als Klima- und Ge­schichts­archiv.

Ökologie

In der Pilzab­teilung des Museums fin­den sich einige Modelle von un­gif­tigen und gif­tigen Pil­zen unserer Heimat: be­kann­te wie der Flie­gen­pilz, aber auch un­bekann­tere wie der heim­tücki­sche, töd­lich gif­tige Spitz­ge­buckel­te Rau­kopf, dazu Re­lik­te eis­zeit­licher und nach­eis­zeit­licher Vege­tation, Beispiele aus der fas­zi­nieren­den Viel­falt der In­sek­ten­welt sowie Präparate von exo­ti­schen und ein­hei­mi­schen Säu­ge­tie­ren.

Petra und die Naba­täer

Die Dauerausstellung über Petra (Jor­da­nien), die ein­zige in Euro­pa, ver­mit­telt mit zahl­rei­chen großen und kleinen Fundstücken ei­nen Ein­druck vom Le­ben der Naba­täer in den Jahr­hun­der­ten vor und nach Christi Geburt.

Die Bil­der­schau ver­an­schau­licht die Stadt Petra und ihre wild­fel­sige Um­ge­bung, Schau­ta­feln und Pro­bier­käst­chen die Han­dels­gü­ter, die zu­sam­­men mit der Be­herr­schung der Weih­rauch­stras­se den großen Reich­tum der Peträer sicherten.

Der Nach­bau eines Bikli­niums ist be­tret­bar und lädt zu einer klei­nen Pause auf den Klinen (Liegen) in na­batäischer Atmo­sphäre ein.

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