Museum

Staatl. Naturwissenschaftliche Sammlungen

Naturkunde-Museum

Bamberg: Regionale Naturgeschichte, historischer Ausstellungssaal

Die Ausstellungen des unteren Stockwerks beschäftigen sich vorwiegend mit geologischen Themen. Sie offenbart interessante Einzelheiten über den inneren Aufbau unseres Planeten, über Vulkanismus und über die dynamischen Vorgänge im Erdmantel, die zur heutigen Verteilung der Landmassen geführt haben.

Geobiologie

Die Schatzkammer präsentiert ausgewählte Kristalle und Mineralstufen.

Gezeigt wird außerdem, wie sich die Region als Teil der Fränkischen Schichtstufenlandschaft zu dem Erscheinungsbild geformt hat, das uns heute hier begegnet.

Zu den wichtigsten und sichtbarsten geobiologischen Erscheinungen zählen die Böden, veranschaulicht in der bodenkundlichen Abteilung. Ein eigener Raum verdeutlicht anhand der unterschiedlichen Bausteinen des Bamberger Doms die Naturwerksteine der Region.

Herzstück des Museums ist der berühmte Bamberger Vogelsaal.

Das original erhaltene Naturalienkabinett, weltweit der schönste Saal dieser Art, wurde im Jahr 1791 von Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal als Lehreinrichtung der Universität gegründet. Vornehme klassizistischen Schauschränke mit mundgeblasenen Scheiben bewahren tausende bunter Tierpräparate, vor allem Vögel, eine überaus seltene historische Wachsfrüchtesammlung, Originale der berühmten „Würzburger Lügensteine” sowie viele andere Kostbarkeiten.

Das Bamberger Quagga

Vom ansonsten regionalen Charakter des Museums weicht eine Solitärvitrine ab, in der ein präpariertes Quagga präsentiert wird, eine Unterart des Steppenzebras. Diese Tiere, die einst in großen Herden die Steppen Südafrikas bevölkerten, wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts restlos ausgerottet. Heute existieren nur noch 13 präparierte Exemplare in den großen Naturkundemuseen Europas.

Das Bamberger Exemplar ist besonders gut erhalten und stellt damit eines der kostbarsten Sammlungsstücke des Museums dar.

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