Museum

Landesmuseum Hannover

Das WeltenMuseum

Hannover: Schausammlungen aller Abteilungen: Landesgalerie, Naturkunde, Urgeschichte und Völkerkunde.

Das Weltenmuseum lädt als größtes staatliches Museum Niedersachsens zu einer Reise durch seine Welten ein: die Naturwelt vom Seepferdchen bis zum Dinosaurier, die Menschenwelt mit ihren Kriegen, Goldschätzen und Moormumien, und nicht zuletzt die Kunstwelt, erschaffen von u.a. Lukas Cranach, Peter Paul Rubens und Paula Modersohn-Becker.

NaturWelten

Den Anfang der Abteilung bilden die WasserWelten mit über 200 verschiedenen Wassertierarten aus unterschiedlichen Lebensräumen, aus Kalt- oder Warmwasser, Süß- oder Salzwasser. Im „Schädelkabinett” findet sich neben Nilpferd-, Eisbär-, Kegelrobben- und Seehundschädeln auch der Schädel einer Stellerschen Seekuh.

In die LandWelten haben Dinosaurier, Reptilien und Amphibien Einzug gehalten. Besucher werden hier entlang verschiedener Küsten von der heimischen Nordsee über das Mittelmeer und die Kanaren bis zur Karibik und an die südamerikanische Küste geleitet und lernen die hohe Biodiversität von Insekten, die sehr spezifische Bildung neuer Tierarten auf Inseln und die lebende Bewohner des tropischen Dschungels kennen.

Die Entwicklung vom Dinosaurier zum Vogel ist eines der Musterbeispiele für die Evolutionstheorie. Anhand der einmaligen Vogelsammlung wird die Lebens- und Sterbensgeschichte dreier vom Menschen ausgerotteter Vogelarten aufgezeigt: dem Riesenalk, der Wandertaube und dem Carolina-Sittich.

Die Tiefsee-Ausstellung wiederum verschafft einen Einblick in diese einzigartige Welt der bizarrsten Geschöpfe, die unser Planet zu bieten hat.

MenschenWelten

Der Ausstellungsteil schlägt einen Bogen von den Anfängen der Menschheit bis zu den außereuropäischen Kulturen der Neuzeit. Im Mittelpunkt stehen die Sammlungen der Archäologie und der Ethnologie, ergänzt durch naturkundliche Exponate im Bereich der Evolution.

Besucher werden zunächst mit ihrer „Ahnenreihe” bekannt gemacht: von den Vormenschen, die bereits aufrecht gehen können, über die Handwerker, die die ersten Steinwerkzeuge anfertigen, bis zu den Frühmenschen, die sich anatomisch kaum noch vom modernen Menschen unterscheiden und das Feuer zu beherrschen gelernt haben.

Es folgt die Frühgeschichte des Menschen im heutigen Niedersachsen. Mit dem direkten, auch kriegerischen Kontakt zwischen Römern und Germanen im heutigen Niedersachsen änderte sich vieles: der Kulturkontakt ließ den Handel aufblühen, brachte Handwerk und Landwirtschaft voran.

Die Entdeckung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert veränderte erneut den Alltag der Menschen. Exponate von der zweiten Weltumsegelung des Kapitäns James Cook in den Jahren 1772 bis 1775 gehören weltweit zu den ältesten Beispielen materieller Kultur aus der Südsee.

KunstWelten

Am Beginn des Rundgangs durch die KunstWelten steht zunächst der niedersächsische Raum im Mittelpunkt, mit dem Göttinger Barfüßeraltar und der berühmten Goldenen Tafel aus Lüneburg.

Künstler wie Lucas Cranach und Tilman Riemenschneider führen dem Besucher sodann die hohe Kunst der deutschen Renaissance vor Augen, gefolgt von den großen italienischen Meistern Sandro Botticelli und Jacopo Pontormo.

Die Kunst des niederländischen Barock ist durch Werke von Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn und Jacob van Ruisdael repräsentiert, für die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts stehen Werke von Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Arnold Böcklin, Hans Thoma, Wilhelm Leibl, Adrian Ludwig Richter und anderen.

Weltweit einmalig ist schließlich die Sammlung des deutschen Impressionismus und des frühen Expressionismus: in der Landesgalerie finden sich bedeutende Werkgruppen von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth und Paula Modersohn-Becker. Auch die französischen Impressionisten sind mit wichtigen Werken, u.a. von Claude Monet und Alfred Sisley vertreten.

Kupferstichkabinett

Zu den Handzeichnungen und Druckgraphiken, die einen exzellenten Einblick in das vielfältige Geschehen der europäischen Kunstgeschichte vom späten Mittelalter bis in das frühe 20. Jahrhundert gewähren, zählen hunderte von Werken Albrecht Dürers, etwa sein berühmter Hieronymus im Gehäuse, italienische Handzeichnungen, hunderte Werke Rembrandts, die epochalen Caprichos des Francisco de Goya, eine Landschaft Camille Pissarros sowie hunderte von Zeichnungen und Graphiken Max Liebermanns, Max Slevogts und Lovis Corinths.

Münzkabinett

Münzen und Scheine sind von jeher mehr als nur Zahlungsmittel: als alltägliche Gebrauchsgegenstände transportieren sie Bild- und Schriftinformationen in großen Mengen und über weite Entfernungen. Als „geprägte Geschichte” liefern sie einen faszinierenden Einblick in die verschiedensten historischen Ereignisse.

Die Bestände gehen zurück auf das im 18. Jahrhundert entstandene Königliche Münzkabinett zu Hannover.

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