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29.1.2026
Willem van Haecht, Die Kunstkammer zu „Noble Begierden”, AT-1090 Wien
Willem van Haecht, Die Kunstkammer des Cornelis van der Geest (Detail), 1628, Öl auf Holz, Antwerpen
Rubenshuis, City of Antwerp Collection, Rubenshuis Foto: CC BY-SA KIK-IRPA, Brussel

Ausstellung 30.01. bis 06.04.26

Noble Begierden

Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts

Palais Liechtenstein – Gartenpalais

Sonderausstellung:
tägl. 10-18 (17.30) Uhr
Führungen:
Mo-Do 11 Uhr
Fr-So 11, 16 Uhr

Der Kunstmarkt mit seinen Akteuren, Institutionen und Mechanismen fasziniert seit jeher. Im Gartenpalais Liechtenstein stehen erstmals die zugrundeliegenden Dynamiken wie Marktplätze, Verkaufsstrategien und Preisgestaltung im Zentrum einer bahnbrechenden internationalen Ausstellung.

Die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein beleuchten in dieser Schau den europäischen Kunsthandel von der griechisch-römischen Antike über die italienischen Stadtstaaten der Renaissance und das Goldene Zeitalter der Niederlande bis hin zu sensationsheischenden Präsentationen und transatlantischen Verkäufen im 19. Jahrhundert.

Dabei wird erfahrbar, wie jahrtausende- bzw. jahrhundertealt viele Phänomene des Kunstmarkts im Grunde sind. Da bahnbrechende Entwicklungen oft von Städten und Regionen ausgingen, widmet die Sonderausstellung diesen Innovationszentren eigene Räume, in denen die Fortschritte und neuartigen Praktiken veranschaulicht werden. Auf diese Weise wird deutlich, wie nachhaltig der Handel nicht nur die Verbreitung von Werken, sondern auch die Entwicklung der Künste und die Kunstgeschichtsschreibung geprägt hat.

Prominente Leihgaben internationaler Sammlungen, darunter Gemälde von ▸Tizian, ▸Anthonis van Dyck, ▸Claude Monet und ▸Gustav Klimt, machen gemeinsam mit Hauptwerken aus den Fürstlichen Sammlungen wie Arbeiten von Giambologna, ▸Jan Brueghel der Ältere, ▸Rembrandt und ▸Canaletto diese anregende Ausstellung nicht nur zu einem historischen Erlebnis, sondern auch zu einem wahren Schaugenuss.

POI

Ausstellungsort

Palais Liechten­stein – Garten­palais

Meister­werke von der Früh­renais­sance bis zum Hoch­barock aus der privaten Kunst­sammlung des Fürsten.

Museum, Aachen

Suer­mondt-Ludwig-Museum

Kunst aus drei Jahr­tau­sen­den: bürgerliche Kunstkammer, nieder­län­di­sche Male­rei des gol­de­nen Zeit­alters und mittel­alter­liche Skulp­tur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.

Museum, Hannover

Landes­museum Han­nover

Schau­samm­lun­gen aller Ab­tei­lun­gen: Landes­galerie, Natur­kunde, Ur­ge­schichte und Völker­kunde.

Bis 12.4.2026, Augsburg

Reichtum der Kunst

Die Schau umfasst drei Themen­blöcke: Ver­bindun­gen der einfluss­reichen Handels­familie, länger nicht gezeigte Gemälde von Hans Maler und Albrecht Dürer, neu erwor­bener Schmuck und Kunst­handwerk.

Ab 19.3.2026, Frankfurt/Main

Monets Küste

Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantik­küste gelegen, zogen im 19. Jahr­hundert zahl­reiche Künstler in ihren Bann.

Ab 12.3.2026, Düsseldorf

Monet – Cézanne – Matisse

Trotz vieler Kriegs­verluste konnte Gersten­bergs Tochter Marga­rethe Scharf den Großteil der Samm­lung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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