Museum

Oberpfälzer Freilandmuseum

Neusath-Perschen

Gelände mit 50 wiedererrichteten Gebäuden des ländlich-bäuerlichen Raums der Oberpfalz, die fünf Oberpfälzer Hauslandschaften zugeordnet und mit Gegenständen der Alltagskultur eingerichtet sind. Vorgeschichts-Sammlung.

Auf dem 30 ha großen Gelände befinden sich mittlerweile 50 wiedererrichtete Gebäude, die fünf Oberpfälzer Hauslandschaften zugeordnet sind: Stiftlanddorf, Waldlerdorf, Naabtaldorf, Mühlental und Juradorf.

Das Gelände des Museums ist dem Aussehen der Kulturlandschaft vor der Mechanisierung und Flurbereinigung nachempfunden. Der Weg schlängelt sich durch Weiden und Äcker, vorbei an Teichen und Gärten, durch Häuser und Gehöfte.

Tiere im Museum

Das Gelände wird auf traditionelle Art von den Landwirten des Museums bewirtschaftet.

Tiere alter Rassen, die früher zu einem Hof unweigerlich dazugehörten, bevölkern die Ställe der Häuser und die Weiden im Gelände. Unter anderem werden schwäbisch-hällische Landschweine, rotes Höhenvieh und süddeutsche Kaltblutpferde gehalten. Schafe, Ziegen, Kaninchen, Gänse, Hühner und Pfauen laufen zum Teil frei herum.

Diese Haustiere waren natürlich als Nutztiere gedacht, Kühe lieferten Milch, Pferde zogen landwirtschaftliche Geräte und Schafe brachten Wolle. Mit dem Beginn der Industrialiserung verloren einige Tiere ihren Nutzen für Bauern und wurden von den Höfen verdrängt. Deshalb sind manche der ehemals weit verbreiteten Rassen heute vom Aussterben bedroht.

Durch die Aktionen rund um das bäuerliche Leben kann der Besucher mit allen Sinnen ländliche Kulturgeschichte erfahren.

Oberpfälzer Freilandmuseum ist bei:
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Volkskundliche Freilichtmuseen

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