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12.3.2026
Sammlungsgeschichte DHM zu „Objekte. Geschichte. Geschichten.”, DE-10117 Berlin

Ausstellung 08.05. bis 31.10.26

Objekte. Geschichte. Geschichten.

Blick in die Sammlung

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
DE-10117 Berlin
030-20304-0
info@dhm.de
Dauerausstellung:
im Auf-/Umbau
Pei-Bau:
Mo-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

Wir sind gewohnt, Geschichte als Wahrnehmung in der Zeit und lineare Abfolge zu denken. Sie ist aber ebenso an Orte, Räume und Schauplätze gebunden: Geschichte erzählt nicht nur vom Wandel der Zeiten, sondern auch vom Wandel in Räumen. Die Ausstellung nimmt diese Idee zum Ausgangspunkt. Dazu befragt sie ausgewählte Objekte/Konvolute nach ihrer Herkunft und ihren Wanderungen. Geschichte und Wandel politscher, sozialer sowie kultureller Räume wird auf diese Weise erschlossen und anschaulich erzählet.

Im Zentrum der Ausstellung steht die historisch gewachsene Sammlung des Museums, das als ein ebenfalls konstantem Wandel unterliegender historischer Erinnerungsort zugleich die jeweils spezifische Sammelpraxis der Vorgängerinstitutionen des DHM spiegelt: die Ruhmeshalle der preußisch-brandenburgischen Armee (ab 1883), das Heeresmuseum des NS-Regimes (ab 1933), das Museum für deutsche Geschichte der DDR (ab 1952) und die Zusammenführung mit dem 1987 in West-Berlin gegründeten DHM (ab 1990).

Im zweiten Teil der Ausstellung wird an ausgewählten Objekten unterschiedlichster Epochen das Thema der Verortung im historischen Raum erfahrbar gemacht. Orte des Sammelns und des Diskurses, wie etwa die frühneuzeitlichen Kunst- und Naturalienkabinette, territorial oder konfessionell definierte Herrschaftsräume, Wirtschaftsräume, die für Handel und Ressourcenerschließung stehen, verschwundene Orte sowie Orte der Zugehörigkeit und der (regionalen oder nationalen) Identität.

In Form von „Fallstudien“ werden signifikante, bewusst zueinander in Spannung gesetzte Stücke der DHM-Sammlung, darunter viel Unbekanntes und noch nie in einer Wechselausstellung Gezeigtes, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Zeitzeug*innen-Interviews, eine mediale Aufbereitung der Narrative sowie inklusive Stationen ergänzen die Ausstellung.

POI

Ausstellungsort

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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