Museum

AG Freilichtmuseen

Odenwälder Freilandmuseum

Walldürn: Frühere ländliche Lebens- und Arbeitswelt in Odenwald, Bauland und Unterem Neckarland anhand von 15 fertiggestellten Gebäuden mit kompletter Einrichtung. Weitere Gebäude im Aufbau.

Das nördlichste Freilichtmuseum des Landes liegt landschaftlich reizvoll an einem ehemaligen Fischteich des Klosters Amorbach, der im 14.Jh.entstanden ist. Die auf das Museumsgelände originalgetreu versetzten historischen Gebäude aus 14 Gemeinden des Odenwalds und Baulands ermöglichen tiefe Einblicke in die meist einfachen, aber auch fesselnden Umstände ländlicher Lebens- und Arbeitswelten in "Badisch Sibirien", wie Odenwald und Bauland zu Zeiten des Großherzogtums Baden manchmal auch genannt wurden.

Es galt, mit kargen Böden und rauem Klima zurechtzukommen. Vom bescheidenen Taglöhnerhäuschen bis zum stattlichen Großbauernhof, von der lokalen Postagentur bis zur Landschusterei, von der Grünkerndarre bis zur Ziegelhütte ( der ältesten in einem deutschen Freilichtmuseum) und zu einem Gebäude, das im Stil der 1950er Jahre eingerichtet ist, reicht die Bandbreite der derzeit 18 fertig gestellten und komplett ausgestatteten Museumsbauten. Auf Schritt und Tritt findet man in den Gebäuden die Spuren ehemaliger Bewohner und erfährt viel von ihren Lebenswegen und Schicksalen. Hierzu tragen auch die Dokumente, Fotos und Erläuterungen bei, die jeweils recherchiert werden konnten.

So entsteht ein an individuellen Beispielen geformtes Bild ländlicher Sozialgeschichte. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm von Handwerkertagen über landwirtschaftsgeschichtliche und zeitgeschichtliche bis zu militärhistorischen Vorführungen ermöglicht zusätzlich Einblicke in Facetten des Lebens unserer ländlichen Vorfahren.

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