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27.12.2022
Ohne Weber kein Wagner zu „Ohne Weber kein Wagner!”, DE-01326 Dresden

Ausstellung 23.10.22 bis 23.04.23

Ohne Weber kein Wagner!

Carl-Maria-von-Weber-Museum

Dresdner Straße 44
DE-01326 Dresden
Ganzjährig:
Mi-So 12-17 Uhr

Die Namen Carl Maria von Weber und Richard Wagner sind untrennbar mit den Dresdner Elbhängen verbunden. Beide wirkten als Hofkapellmeister in der Residenzstadt und beide suchten ihr Sommerdomizil in der ländlichen Umgebung von Pillnitz. Dass es auch zahlreiche Berührungspunkte zwischen beiden Komponisten gibt, ist weniger bekannt. Vor allem für den Knaben Richard Wagner war der 27 Jahre ältere Komponist und Dirigent Weber ein Vorbild, wenn nicht gar ein Idol.

Erstmalig geht eine Ausstellung dem prägenden Einfluss Webers auf den jungen Richard Wagner nach. Verbindungen zwischen Weber und dem Stiefvater von Wagner, dem Schauspieler und Maler Ludwig Geyer, werden ebenso betrachtet, wie Wagners Affinität zum „Freischütz”. Dazu werden vor allem Hinweise aus Wagners Autobiografie „Mein Leben” herangezogen, die in der Erstausgabe zu sehen ist.

Wagner berichtete in seiner Autobiografie ausführlich über Begegnungen mit Weber und seiner Musik. Das erste Bühnenerlebnis Wagners überhaupt war sein Debut als Vierjähriger in Webers Kantate „Der Weinberg an der Elbe”, welche im Hoftheater für das Königshaus nach einem Text von Friedrich Kind aufgeführt wurde. Der kleine Richard Wagner spielte einen Engel und erhielt dafür vom sächsischen König als Dankeschön eine Brezel.

Zudem werden Filme und Gegenstände gezeigt, die mit der Überführung von Webers Leichnam aus London in Verbindung stehen. Wagner hatte dafür sowohl die Musik komponiert als auch eine Grabrede geschrieben, die er 1844 auf dem Alten Katholischen Friedhof hielt.

Somit weitet sich der Blick auf Richard Wagner, dessen Werdegang ohne die Einflüsse Webers sicher anders verlaufen wäre.

POI

Ausstellungsort

Carl-Maria-von-Weber-Museum

300 Jahre altes säch­si­sches Winzer­haus. Schaffen und Wirken Carl Maria von Webers. Die Opern "Eury­anthe", "Oberon" und "Frei­schütz" sowie die "Auf­for­de­rung zum Tanz" ent­standen hier.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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