Version
8.5.2024
Orhan Pamuk, Ganglien zu „Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge”, DE-80333 München
Orhan Pamuk, Ganglien, 2024
© Orhan Pamuk

Ausstellung 17.05. bis 13.10.24

Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge

Städtische Galerie im Lenbachhaus

Luisenstraße 33
DE-80333 München
Ganzjährig:
Di-Mi, Sa-So+Ft 10-18 Uhr
Do-Fr 10-20 Uhr

Orhan Pamuk (*1952), der erste türkische Schriftsteller, der den Literaturnobelpreis erhielt, präsentiert im Lenbachhaus sein vielseitiges, kreatives Schaffen als Autor, Fotograf, Zeichner, Kurator, Museumsgründer und bedeutende politische Stimme unserer Gegenwart.

Pamuk erzählt seine Geschichten anhand von Objekten. Ausgehend von seinem Istanbuler „Museum der Unschuld” mit Alltagsgegenständen zum gleichnamigen Roman überführt er Literatur in den Raum des Museums und schafft begehbare Fiktionen. Pamuk zeigt in seinem Museum die Liebesgeschichte des Fabrikantensohns Kemal und seiner schönen Cousine Füsun. Die Objekte spiegeln zugleich das tägliche Leben in Istanbul zwischen den 1950er und den 2000er Jahren wider – und damit auch Zeitgeschehen, Geschlechterrollen oder das zeitgenössische Kino.

Eine Auswahl seiner Gemälde, Zeichnungen, Skizzenbücher und Notizbücher sowie Fotografien gewährt einen sehr persönlichen Einblick in sein vielschichtiges Œuvre, in dem er sich auf immer neue Weise seiner Heimatstadt Istanbul, ihrer bewegten Historie vom Osmanischen Reich bis zur Republik Türkei sowie den Menschen, die in ihr leben, nähert. Eigens für die Ausstellung entstehen zusätzlich neue Werke, die sich in Auseinandersetzung mit der Sammlung des Lenbachhauses und Künstlern wie Paul Klee und Alfred Kubin mit weiteren Romanen Pamuks verflechten.

POI

Ausstellungsort

Städtische Galerie im Lenbach­haus

Samm­lung von Werken des "Blauen Reiters", Gegen­wart, Gra­phi­sche Samm­lung, Kubin-Archiv, Münch­ner Malerei des 15. bis 19. Jahr­hun­derts, Len­bach, Jugend­stil, Neue Sach­lich­keit.

Dependance, München

Kunst­bau

Stichwort

Carl Spitzweg

Museum, München

Glypto­thek

Grie­chi­sche und römi­sche Skulp­turen vom 6. Jh.v.Chr. bis zum 4. Jh.n.Chr.

Bis 4.8.2024, München

Operation Finale

Nach dem Krieg gelang dem Nazi­verbrecher Adolf Eich­mann die Flucht nach Argen­tinien, wo er fünfzehn Jahre unter­tauchen konnte. Am 11. Mai 1960 ergriffen ihn Agenten des Mossad in einem Vorort von Buenos Aires.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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