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17.1.2026
Hochdruckpresse zu „Original Dürer! Dürer macht Geld”, DE-90403 Nürnberg
Hochdruckpresse im Albrecht-Dürer-Haus
Foto: Oliver Frank (mit KI bearbeitet)

Ausstellung 14.11.25 bis 08.03.26

Original Dürer! Dürer macht Geld

Albrecht-Dürer-Haus

Albrecht-Dürer-Straße 39
DE-90403 Nürnberg
Juli bis Sept,
Christkindlesmarktzeit:
Mo-Fr 10-17 Uhr
Sa-So 10-18 Uhr
Okt bis Juni:
Di-Fr 10-17 Uhr
Sa-So 10-18 Uhr

Schon gewusst? ▸Albrecht Dürer war ein Selfmade-Millionär! Anhand von Originalgrafiken Dürers und Münzen seiner Zeit wird thematisiert, für wieviel Geld Dürer seine Drucke verkaufte.

Für den freien Markt hatte er ein Preissystem nach Größe der Grafiken entwickelt. Es zielte auf großen Absatz und war für viele Menschen bezahlbar. Zum Preisvergleich werden jeweils Produktbeispiele aus der Dürer-Zeit genannt, um die Werte anschaulich zu vermitteln. Zum Beispiel kostete ein kleiner Dürer-Druck etwa so viel wie ein halbes Brathühnchen, für den Preis zweier mittelgroßer Drucke erwarb Dürer einen Gürtel und für den Preis eines großformatigen Druckes kaufte er sich beispielsweise zwei kleine Bücher oder eine Schüssel mit Teller aus Holz. Seine Bücher mit Holzschnittfolgen, wie zum Beispiel das „Marienleben” oder die „Große Passion”, verkaufte Dürer für einen Viertelgulden pro Buch. Für das gleiche Geld kaufte sich der Künstler zum Beispiel eine Tasche, ein andermal ein paar Schuhe und bezahlte diese Summe mehrfach für Arztbesuche.

Von hochrangigen Auftraggebern und bei privaten Direktverkäufen erhielt er zum Teil deutlich höhere Summen. So bezahlte Kardinal Albrecht von Brandenburg 1519 für sein kleinformatiges Bildnis im Kupferstich 200 Gulden und zusätzlich 13 Meter Damast für die Druckplatte samt 200 Abzügen des Stichs. Das entsprach etwa dem vierfachen des durchschnittlichen Jahreseinkommens eines einfachen Handwerkers.

POI

Ausstellungsort

Albrecht-Dürer-Haus

Wohn- und Arbeits­stätte Albrecht Dürers von 1509 bis zu seinem Tod 1528. Re­kon­stru­ierte Wohn­stuben und Küche, große dürer­zeit­liche Werk­statt mit Dru­cke­rei in Funktion.

Museum, Nürnberg

Germa­nisches National­museum

Größ­tes Museum für Kunst und Kultur des deutsch­spra­chigen Raums. Zeit­reise durch 100.000 Jahre Kultur­ge­schichte vom Faust­keil über den Ezels­dorfer Gold­kegel, kost­bare mittel­alter­liche Skulp­turen, dem Behaim-Globus, die Kaiser­bilder Alb­recht Dürers bis hin zu Kunst und Design der Gegen­wart.

Ab 1.3.2026, Schweinfurt

Druckreif!

Der Ruhm des Nürn­berger Künstlers Albrecht Dürer wurzelt insbe­sondere auf dessen umfang­reichem druck­graphischem Werk.

Schauplatz, Nürnberg

Histo­ri­scher Kunst­bunker

Burg, Nürnberg

Kaiser­burg-Museum

Außen­stelle des Germa­ni­schen Natio­nal­museums. Bau­ge­schichte und Bedeu­tung der Kaiser­burg, Ent­wick­lung der Waffen­technik, Waffen­samm­lung.

Burg, Nürnberg

Kaiser­burg

Die Nürn­ber­ger Burg, in der von 1050 bis 1571 alle Kaiser des Hei­ligen Römi­schen Reiches zeit­weise resi­dier­ten, gehört zu den be­deu­tend­sten Kaiser­pfalzen des Mittel­alters. Kaiser­liche Wohn- und Re­prä­sen­ta­tions­räume im Palas.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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