Version
2.3.2026
Otto Wagner, Berliner Dom zu „Otto Wagner”, DE-10119 Berlin
Otto Wagner, Studie für den Berliner Dom, 1890/91, Bleistift, Feder laviert
Wien Museum, Inv.-Nr. 96.001/2

Ausstellung 31.01. bis 17.05.26

Otto Wagner

Architekt des modernen Lebens

Tchoban Foundation

Christinenstraße 18a
DE-10119 Berlin
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

In den Jahren um 1900 vermittelten die Zeichnungen aus dem Atelier ▸Otto Wagners (1841-1918) das Bild einer von der Geschichte emanzipierten und dem „modernen Leben” verpflichteten Zukunftsarchitektur. Nicht mehr die Stile der Vergangenheit, sondern Konstruktionen, Materialien und Bedürfnisse der Gegenwart sollten die Formensprache bestimmen.

Die kompositorisch raffinierten und technisch aufwendigen Blätter waren ein wirkungsvolles Medium für Wagners bahnbrechende künstlerische Absichten und zählen heute zu den Meisterwerken der Architekturzeichnung.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Wien Museum, das den Großteil von Otto Wagners Nachlass verwahrt. Es ist das erste Mal, dass das Werk dieses Pioniers der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts in Berlin gezeigt wird, und die erste Ausstellung zum Thema in Deutschland seit mehr als 60 Jahren.

Berlin spielte in Wagners Schaffen eine wichtige Rolle: während seines Studiums an der Bauakademie lernte er das Werk ▸Karl Friedrich Schinkels kennen, dessen Sammlung architektonischer Entwürfe später zum Vorbild für seine eigene Werkpublikation wurde. Zudem nahm Wagner mit eindrucksvollen Projekten an den Wettbewerben für den Berliner Dom und das Reichstagsgebäude teil.

Die Ausstellung ist in sechs Kapitel gegliedert, die den wichtigsten Themen in Wagners Werk gewidmet sind, und präsentiert einige der bedeutendsten Zeichnungen des Architekten. Der Bogen spannt sich vom kaum bekannten historistischen Frühwerk über spektakuläre Projekte aus dem Kontext der ▸Wiener Secession bis zu den radikalen, vom traditionellen Ornament freien Bauten der Spätzeit, die Wagners zentrale Stellung in der Geschichte der modernen Architektur begründeten.

POI

Ausstellungsort

Tchoban Foun­dation

Heraus­ragen­de Blätter von Archi­tek­ten des 16. bis 21. Jahr­hun­derts, mit Schwer­punkt auf den russi­schen Kon­struk­ti­visten. Vier Aus­stel­lun­gen pro Jahr.

Museum, Wien

Leopold Museum

Mei­ster­werke des Wie­ner Se­ces­sio­nis­mus, der Wiener Mo­derne und des öster­reichi­schen Ex­pres­sio­nis­mus. Welt­weit größte Egon-Schiele-Samm­lung.

Museum, Wien

Oberes Belve­dere

Be­deu­tend­ste Samm­lung öster­rei­chi­scher Kunst des 19. und 20. Jahr­hun­derts im inter­natio­nalen Kon­text: Klimt, Schiele, Amer­ling u.v.m.

Bis 31.10.2026, Berlin

Objekte. Geschichte. Geschichten.

Ge­schichte ist an Zeit und lineare Abfolge ge­bunden, aber ebenso an Orte, Räume und Schau­plätze.

Museum, Berlin

Museum Pankow

Ge­schich­te und Gegen­wart des Nord­ostens von Berlin. Groß­objekte, Fotos, Doku­mente, Erinne­rungen von Zeit­zeugen, Nach­lässe.

Bis 27.9.2026, Berlin

Cassirer

Die Alte National­galerie würdigt im Jahr 2026 mit Paul Cassirer einen der wich­tig­sten Kunst­händler seiner Zeit.

Verantwortlich für den Inhalt nach §18 Abs. 2 MStV:
Rainer Göttlinger • Felsenstr. 19 • 90449 Nürnberg
Pressemitteilungen willkommen
#3103559 © Webmuseen Verlag