Ausstellung 18.09.21 bis 27.02.22

Museum Franz Gertsch

Die schönsten Bilder

Otto Wyler begegnen

Burgdorf, Museum Franz Gertsch: Die Ausstellung konzentriert sich auf gut 80 Gemälde aus den 1900er bis 1960er Jahren. Anhand der Themenbereiche Porträt, Akt, Stillleben und Landschaft sowie mit Reiseszenen aus Marokko und Frankreich ergibt sich ein umfassendes Bild. Bis 27.2.22

Otto Wyler (1887-1965) war ein Schweizer Maler, Zeichner und Grafiker. Er wuchs in Aarau auf und war Sohn jüdischer Eltern. Die Ausstellung konzentriert sich auf gut 80 Gemälde aus den 1900er bis 1960er Jahren. Sie bietet Gelegenheit, diesem Maler wieder zu begegnen und seine eigenständige Verarbeitung der künstlerischen Strömungen der Zeit zu entdecken.

Von der deutschen und französischen Malerei geprägt, bewegte sich Otto Wyler über die Jahre hinweg im Spannungsfeld von Spät- und Postimpressionismus, Japonismus und Jugendstil, Symbolismus bis hin zur Kunst der Nabis, der Fauves und des Expressionismus. Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Paul Cézanne blieben nicht ohne Einfluss. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, diesem Maler wieder zu begegnen und seine eigenständige Verarbeitung der oben genannten Strömungen beziehungsweise malerischen Stilrichtungen, zu entdecken.

Anhand der Themenbereiche Porträt, Akt, Stillleben und Landschaft sowie mit Reiseszenen aus Marokko und Frankreich ergibt sich ein umfassendes Bild. Das Museum Franz Gertsch zeigt in einer grossen Einzelausstellung eine Auswahl der laut Wyhler „schönsten Bilder, die er je gemalt hat”.

Die Ausstellung konzentriert sich auf gut 80 Gemälde aus den 1900er bis 1960er Jahren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Porträts, Akten, Stillleben und Winterlandschaften der 1910er Jahre. In den 1930er Jahren setzen Werke von zwei Marokkoreisen einen Akzent, ab den 1950er Jahren dominieren rauere Landschaften und in den 1960er Jahren entstehen Wylers letzte Bilder.

Anhand der Themenbereiche Porträt, Akt, Stillleben und Landschaft sowie mit Reiseszenen aus Marokko und Frankreich ergibt sich ein umfassendes Bild. Wyler, der seine Landschaften oft noch „en plein air” schuf, verknüpft in seinen Gemälden die Aargauer Heimat und die Ferne seiner häufigen Reiseziele. Tradition und Moderne verbinden sich in seinen Werken, in denen die Behandlung und Verwendung von Farbe und Form, Kontur und Fläche über die Jahre hinweg immer wieder neu definiert wird.

Die Präsentation im Museum Franz Gertsch ist die erste umfassende Otto Wyler-Ausstellung seit der Schau zum 100. Geburtstag im Jahr 1987 in Aarau.

Museum Franz Gertsch ist bei:
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