Schloss
Der Palazzo Pitti, 1550 erworben und zur neuen großherzoglichen Residenz ausgebaut von Cosimo I. de’ Medici und seiner Frau Eleonora, wurde bald zum Symbol der konsolidierten Macht der Medici in der Toskana. Als königlicher Palast zweier weiterer Dynastien, der Habsburger-Lothringer (Nachfolger der Medici ab 1737) und der Savoyer, die ihn ab 1865 als italienisches Königshaus bewohnten, trägt Palazzo Pitti noch immer den Namen seines ersten Besitzers, des Florentiner Bankiers Luca Pitti, der ihn Mitte des 15. Jahrhunderts errichten ließ.
Heute beherbergt er fünf verschiedene Museen: die Schatzkammer der Großherzöge und das Museum russischer Ikonen mit Palatinischer Kapelle im Erdgeschoss, die Palatinische Galerie und die kaiserlichen und königlichen Gemächer im Hauptgeschoss, sowie die Galerie für moderne Kunst und das Museum für Mode und Kostüme im zweiten Stock.
Boboli-Garten
Der bezaubernde Garten hinter dem Palazzo wurde von den Medici angelegt, die damit das Modell des italienischen Gartens schufen, wie er zum Vorbild für viele europäische Höfe wurde. Die weitläufige, regelmäßig unterteilte Grünfläche ist von Statuen aus der Antike und der Renaissance bevölkert und mit Brunnen und Grotten geschmückt, allen voran die berühmte von Bernardo Buontalenti. Sehenswert ist auch der terrassenförmige Bereich, in dem sich der Kaffeehaus-Pavillon aus dem 18. Jahrhundert befindet.
Haupthaus, Firenze
Eines der berühmtesten Museen der Welt mit Meisterwerken von Giotto, Botticelli, Leonardo, Raffael, Michelangelo und Caravaggio sowie Meisterwerken der deutschen, niederländischen und flämischen Malerei. Antike Statuen und Büsten der Familie Medici. Vasari-Korridor.
Bis 28.6.2026, Bozen
Zehn eindrucksvolle Fotografien von acht internationalen Künstlern lenken den Blick auf die Vielfalt von Beziehungen, Verhaltensweisen und Fortpflanzungsstrategien im Tierreich.
Bis 23.8.2026, Vaduz
Bis 6.9.2026, Wattens bei Innsbruck
Die kuratierte Hommage zu ihrem 100. Geburtstag zeigt Exponate u.a. aus dem Swarovski Corporate Archive.
Bis 18.10.2026, St. Gallen
Bis 8.11.2026, Großweil
An sechs unterschiedlichen Orten im Museumsgelände lassen sich neue Geschichten und Personen entdecken, die in den historischen Häusern bislang noch nicht thematisiert wurden.