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12.6.2024
(modifiziert)
Stefula, Die vier Schwestern zu „Paradies lost”, DE-83209 Prien am Chiemsee
Dorothea Stefula, Die vier Schwestern, Öl auf Leinwand, 1969
© Kunstsammlung Markt Prien

Ausstellung 29.11.24 bis 16.01.25

Paradies lost

Dorothea Stefula 1914-1997

Heimatmuseum

Valdagno-Platz 2
DE-83209 Prien am Chiemsee
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Es war ein kleines Paradies, das sich György und Dorothea Stefula in Osternach bei Prien ab 1955 schufen. Die „naive” Kunst der Beiden ist an sich untrennbar miteinander verbunden, erstmals soll jedoch Dorothea Stefula mit ihren kleinen Kostbarkeiten alleine der Platz eingeräumt werden, den sie als feinsinnige Meisterin des Stilllebens und des Interieurs verdient.

Geboren wurde Dorothea Hüter am 2.Februar 1914 in Hamburg. Nach ihrem Studium an der Landeskunstschule Hamburg arbeitete sie als freiberufliche Kinderbuchillustratorin. 1940 heiratete den Künstlerkollegen György Stefula mit dem sie drei Kinder großzog. Ab 1943 am Chiemsee ansässig, entstanden hier zumeist kleinformatige Miniaturen einer heilen Welt in einem altmeisterlichen Malduktus. Ihre Vorliebe galt dem Kleinen, dem Unscheinbaren, dem Zerbrechlichen, bei Dingen und bei den Menschen. Und doch weisen ihre oberflächlich gesehen idyllischen Bilder immer kleine Verletzungen auf.

Also vielleicht doch ein „Paradies Lost”. Dorothea Stefula verstarb am 27. Dezember 1997 in Prien.

POI

Ausstellungsort

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Bäuer­liches Woh­nen. Voll­stän­dig ein­ge­rich­tete Zimmer wie Bauern- und Aus­trag­stube, Schlaf­kammer, Kuchl und Speis. Ört­liches Hand­werk, Ge­schich­te der Chiem­see­fische­rei. Torso eines alten Ein­baums. Ge­wänder des Bieder­meier, Priener Tracht.

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