Version
11.4.2023
Eu sou uma arara zu „Parlament der Pflanzen II”, LI-9490 Vaduz
Mariana Lacerda und Rivane Neuenschwander, Eu sou uma arara, 2022 (Filmstill)
© Eduardo Ortega

Ausstellung 05.05. bis 22.10.23

Parlament der Pflanzen II

Kunstmuseum Liechtenstein

Städtle 32
LI-9490 Vaduz
(+)423-2350300
mail@kunstmuseum.li

Die Ausstellung verleiht den Pflanzen eine Stimme. Sie zeugt von einem neuen Blick auf diese Wesen, mit denen unser Überleben zutiefst verbunden ist.

Ihre naturwissenschaftliche Betrachtung erfährt seit längerem einen Paradigmenwechsel, der sich auch in den künstlerischen Beiträgen widerspiegelt. Anknüpfend an Parlament der Pflanzen (2020/21) entfaltet die Ausstellung ein Netzwerk an Kooperationen aus verschiedenen Disziplinen, mit Gastbeiträgen als „Inserts”.

Parlament der Pflanzen II veranschaulicht das Prinzip der Symbiose als gesellschaftliches Gegenbild zum parasitären Umgang mit der Natur. Neue Erkenntnisse zur Pflanzenwelt finden ebenso Eingang wie das Wissen indigener Kulturen, Fragen zur Kolonial- und Zeitgeschichte, zum Umgang mit Ressourcen oder unserer Wahrnehmung von Zeit. Die Kernfrage lautet: Wie können wir zu einem symbiotischen Zusammenleben gelangen, in dem menschliche und nicht-menschliche Lebewesen voneinander lernen?

Auf zwei „Hochständen” finden sich Themenschwerpunkte rund um den Naturvertrag von Michel Serres und die Symbiose-Theorie von Lynn Margulis. Kuratiert in Zusammenarbeit mit Hans-Jörg Rheinberger, Molekularbiologe und Wissenschaftshistoriker.

Beteiligte Künstler: Polly Apfelbaum, Ursula Biemann, Anna Hilti, Alevtina Kakhidze, Jochen Lempert, Rivane Neuenschwander & Mariana Lacerda, Uriel Orlow, Silke Schatz, Thomas Struth, Athena Vida, Miki Yui, Zheng Bo.

POI

Ausstellungsort

Kunst­mu­seum Liech­ten­stein

Muse­um für mo­der­ne und zeit­ge­nössi­sche Kunst. Aus­stellun­gen von euro­päi­schem Format.

Museum, Vaduz

Post­museum

Vorphilatelie, Vor- und Mitläufer. Sämtliche liechtensteinischen Briefmarken (eigene Ausgaben seit 1912) nach Themen- und Motivgebieten mit den dazugehörigen Entwurfskizzen, Originalentwürfen, Druck- und Farbproben sowie Briefmarkenbogen. Historische Post

Museum, Vaduz

Schatz­kammer Liechten­stein

Ein­malige Schätze aus fürst­lichem und ande­rem Besitz: Gemälde alter Meister, Waffen­samm­lung, Kunst­werke aus wert­vollen Mate­rialien, histo­rische Prunk­waffen, Jagd­besteck, reprä­sen­ta­tive Geschenke von Königen und Kaisern. Mond­gesteine der Apollo-11- und Apollo-17-Mission und Liechten­steiner Fahnen, die mit auf dem Mond waren.

Museum, Vaduz

Liechten­steini­sches Landes­museum

Ob­jekte aus der liech­ten­stei­ni­schen und regio­na­len Ge­schich­te, da­run­ter archä­olo­gi­sche Funde vom Neo­lithi­kum bis zur Ala­mannen­zeit (Rösse­ner und Lutzen­gütle­kultur, latén­ezeitliche Bronze­figuren, römi­sche Funde, Früh­mittel­alter), Modelle und Reliefs.

Bis 18.8.2024, Vaduz

Mächtige Mauern und Minne­sang

Das Mittel­alter erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Das zeigt sich auch in der grossen Anzahl liechten­steini­scher Brief­marken, wobei die Burgen ein belieb­tes Motiv darstellen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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