Ausstellung 11.10.24 bis 16.02.25
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das wechselvolle Verhältnis zwischen dem Plakat als künstlerisch gestalterisches Medium und der Rolle, die Frauen dabei spielen.
Erstmals gezeigt wird eine Auswahl von Plakaten aus der Sammlung des Wiesbadener Privatsammlers Maximilian Karagöz, die sich auf die erste Hochphase deutscher Plakatgestaltung (1900-1921) fokussiert. Dabei wird der Geist der Straße ins Museum gebracht: auf rund 80 m², angelehnt an den plakativen Charakter von Litfaßsäulen und Plakatwänden, zeigt die Ausstellung dicht an dicht gehängt das Motiv von Frauen auf Plakaten, die in unterschiedlichen Facetten auf der Reklame eingesetzt sind.
Die Ausstellung verdeutlicht, dass es herausragende Gestalterinnen gab, die heute in Vergessenheit geraten sind. Sie zeigt mithin das Missverhältnis zwischen Gestaltern und Gestalterinnen auf, das im Kern bis heute nachwirkt.
Ausstellungsort
Kunstsammlungen: Alexej von Jawlensky, Deutscher Expressionismus (Sammlung Hanna Bekker vom Rath), Konstruktive Kunst, internationale Kunst seit 1960.
Bis 9.8.2026, im Haus
Gezeigt werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz.
Im gleichen Haus
Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Tiere der großen Bewuchszonen (Bioma): Tropischer Wald, Savanne, Wüste, Arktis.
Bis 4.4.2027, nebenan
Die Ausstellung zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt giftiger Organismen, sondern beleuchtet auch den menschlichen Umgang mit dem Giftigen.
Museum, Wiesbaden
Das Museum Reinhard Ernst ist eines der wenigen weltweit, die sich exklusiv der abstrakten Kunst widmen.