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23.5.2023
Pascale Marthine Tayou zu „Plastic World”, DE-60311 Frankfurt/Main

Ausstellung 22.06. bis 01.10.23

Plastic World

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Römerberg
DE-60311 Frankfurt/Main
069-299882-0
welcome@schirn.de
Ganzjährig:
Di, Fr-So 10-19 Uhr
Mi-Do 10-22 Uhr

Plas­tik ist über­all: es durch­dringt die Gegen­wart, ist billig, nahezu welt­weit verfüg­bar und im Alltag omni­prä­sent. In den 1950er-Jahren wurden synthe­ti­sche Stoffe zum Symptom und Symbol der Massen­kul­tur – das „Plas­tic Age” war gebo­ren. Und auch in die Kunst fanden Kunst­stoffe aufgrund ihrer immen­sen gestal­te­ri­schen Möglich­kei­ten früh Einzug und wurden schnell zu einem zentralen Mate­rial.

Die Ausstellung eröffnet das breite Panorama der künstlerischen Verwendung und Bewertung des Materials von den 1960er-Jahren bis heute. Das Spektrum reicht von der Euphorie der Popkultur über den futuristischen Einfluss des Space Age und die Trash-Arbeiten des Nouveau Réalisme bis zu ökokritischen Positionen der jüngsten Zeit. Es umfasst Architekturutopien ebenso wie Experimente mit Materialeigenschaften.

Objekte, Assemblagen, Installationen, Filme und Dokumentationen zeigen die Vielfalt der Stoffe, Formen und Materialien und spiegeln dabei auch den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext. Es wird sichtbar, wie sich der erfolgreiche vielseitige Werkstoff Plastik in seiner kurzen Geschichte vom Inbegriff für Fortschritt, Modernität, utopischem Geist und Demokratisierung des Konsums zu einer Bedrohung der Umwelt wandelte.

Die Schirn versammelt 100 Werke von über 50 internationalen Künstlern, die auf unterschiedlichste Weise mit Kunststoff arbeiten, darunter Monira Al Qadiri, Archigram, Arman, César, Christo, Haus-Rucker-Co, Eva Hesse und Hans Hollein.

POI

Ausstellungsort

Schirn Kunst­halle Frankfurt

Eines der renom­mier­te­sten Aus­stellungs­häuser Deutsch­lands, urba­ner Inte­gra­tions­punkt im Herzen der deut­schen Wirt­schafts­metro­pole und Impuls­geber der kultu­rellen Aus­ein­ander­setzung von euro­päi­schem Rang.

Bis 9.6.2024, im Haus

Cosima von Bonin. Feelings

Cosima von Bonin schafft Trans­forma­tionen des Alltäg­lichen. Die Schirn präsentiert eine ein­malige Insze­nierung, für die die Künstlerin jüngste, noch nie in Deutsch­land gezeigte Arbeiten mit bekannten Werken kom­biniert.

Museum, Frankfurt/Main

Jü­di­sches Mu­seum

Ent­wick­lung der jüdi­schen Gesell­schaft seit dem 12. Jahr­hundert, religiöse Kultur des Juden­tums, Ge­schich­te der deut­schen Juden im 19. und 20. Jahr­hun­dert unter beson­derer Berück­sich­tigung der Bedin­gun­gen in Frank­furt.

Museum, Frankfurt/Main

Struwwel­peter-Museum

Samm­lung der Origi­nale Dr. Hein­rich Hoff­manns (Nach­laß), sel­tene inter­natio­nale Struwwel­peter­aus­gaben und Paro­dien aus dem 19. und 20. Jahr­hun­dert; weitere Kinder­bücher, Skizzen­bücher und Auto­gra­phen Hein­rich Hoff­manns.

Museum, Frankfurt/Main

Frank­fur­ter Kunst­ver­ein

Einer der älte­sten und re­nom­mier­te­sten Kunst­ver­eine in Deutsch­land, an­sässig im Stei­ner­nen Haus am Römer­berg

Museum, Frankfurt/Main

Fo­tog­ra­fie Fo­rum Frank­furt/Main

Eines der füh­ren­den eigen­stän­digen Zentren für Foto­grafie mit inter­natio­nalem An­spruch in Europa.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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