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14.3.2026
Kunstsammlung der OeNB zu „Premiere!”, AT-1070 Wien

Ausstellung 24.04. bis 04.10.26

Premiere!

Die Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank

Leopold Museum

Museumsplatz 1
AT-1070 Wien
Ganzjährig:
Mo, Mi-So+Ft 10-18 Uhr

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) leistete 1994 einen entscheidenden finanziellen Beitrag zur Gründung der Leopold Museum-Privatstiftung und ermöglichte damit die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Museums. Die Ausstellung würdigt diese langjährige Verbindung und zeigt erstmals umfassend die beeindruckende Vielfalt der Kunstsammlung der OeNB.

Seit den späten 1980er-Jahren sammelt die OeNB österreichische Malerei und Skulptur von 1918 bis heute, mit Schwerpunkten auf Kunst der Zwischenkriegszeit – insbesondere der Neuen Sachlichkeit und des Post-Expressionismus – sowie auf Arbeiten im Bereich der geometrischen und gestischen Abstraktion nach 1945.

Die Präsentation eröffnet einen Querschnitt durch zentrale Tendenzen österreichischer Kunst: Sie zeigt Werke von bekannten neusachlichen Künstler*innen, wie Rudolf Wacker und Franz Sedlacek, sowie eigenständige Positionen der Zwischenkriegszeit, wie bei Greta Freist und Max Oppenheimer.

In der zeitgenössischen Kunst nach 1945 werden spannende Parallelen zwischen den Künstler*innengenerationen sichtbar, etwa zwischen Maria Lassnig und Tobias Pils oder Svenja Deininger und Ernst Caramelle. Ebenso werden die vielfältigen Zugänge zur Abstraktion in der Malerei – von Martha Jungwirth bis Herbert Brandl – erfahrbar. Auch skulpturale Werke, etwa von Josef Pillhofer, Julia Haugeneder oder Constantin Luser, sind wesentlicher Bestandteil der Sammlung.

Durch ihre Kunstsammlung, die Sammlung historischer Streichinstrumente, das Geldmuseum und das Bankhistorische Archiv unterstützt die OeNB die österreichische Kunst- und Kulturlandschaft. Das Leopold Museum setzt mit dieser Schau sein Programm fort, bedeutende Privat- und Unternehmenssammlungen zu präsentieren.

POI

Ausstellungsort

Leopold Museum

Mei­ster­werke des Wie­ner Se­ces­sio­nis­mus, der Wiener Mo­derne und des öster­reichi­schen Ex­pres­sio­nis­mus. Welt­weit größte Egon-Schiele-Samm­lung.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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