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17.5.2024
Quellness 29 zu „Quellness”, CH-7000 Chur
Quellness 19 zu „Quellness”, CH-7000 Chur
Quellness 01 zu „Quellness”, CH-7000 Chur

Ausstellung 27.04. bis 15.09.24

Quellness

Geschichte des Badens in Graubünden

Rätisches Museum

Hofstrasse 1
CH-7000 Chur
Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr

Schon früh waren Quellen von Mythen umrankt und Orte religiöser Praktiken. Das älteste Zeugnis davon in Graubünden ist die bronzezeitliche Quellfassung von St. Moritz.

Seit dem 16. Jahrhundert beschrieben Naturforscher die heilende Wirkung von mineralhaltigen Quellen und analysierten die Zusammensetzung des Wassers. Badeärzte verordneten ausgedehnte Trink- und Badekuren gegen verschiedenste Leiden. Die ersten Kurgäste mussten dafür noch in Schluchten steigen und täglich bis zu zehn Stunden baden. Im 19. Jahrhundert wurden die Therapien kürzer und es entstanden moderne Kurhäuser, die auch mit Freizeitvergnügungen warben.

Im Lauf des 20. Jahrhunderts verloren die Heilquellen und -bäder durch neue Behandlungsmethoden mit Medikamenten ihre frühere Bedeutung. Hingegen spielte das Baden im Alltag für die Hygiene und Körperpflege eine immer wichtigere Rolle. Die Privathaushalte wurden mit fliessendem Wasser und Badewannen ausgestattet. Es entstanden öffentliche Badeanstalten zur Förderung der Gesundheit durch den Schwimmsport.

Seit einigen Jahrzehnten sind Thermen und Mineralbäder wieder beliebte Touristenziele. Baden und Wellness liegen im Trend. Durch Neubauten und luxuriöse Einrichtungen sind manche der traditionsreichen Badeorte neu belebt worden. Die klassische Kur wird durch Gesundheitsvorsorge ergänzt. Das Heilbad ist heute auch ein Erlebnisbad. Der Begriff Wellness steht für ein ganzheitliches Lebensstil- und Gesundheitskonzept durch Schönheit, Harmonie und Erholung.

Wie in der Vergangenheit ranken sich auch heute viele Heilsversprechen um den Badekult: Moderne Wellness-Anbieter werben mit Begriffen wie „Paradies”, „Oase” oder „Tempel” für den „Einklang von Körper, Geist und Seele”.

POI

Ausstellungsort

Räti­sches Museum

Ur- und früh­ge­schicht­liche Ab­tei­lung mit Fund­mate­ria­lien aus dem ganzen Kanton. Neo­lithische Höhen­sied­lung Petrus­hügel bei Cazis. Bronze­zeit­liche Sied­lun­gen und Gräber­felder.

Bis 27.10.2024, Chur

Otto Dix und die Schweiz

Im Zentrum der Aus­stel­lung stehen die Werke von Otto Dix, die Ende der 1930er-Jahre ent­standen sind, als sich der Künstler längere Zeit zur Kur im Engadin aufhielt.

Museum, Chur

Bündner Kunst­museum Chur

Neo­klas­si­zi­sti­sche „Villa Planta”, 1874/75 vom Archi­tek­ten Jo­han­nes Lud­wig als pri­vate Resi­denz erbaut. Über 6000 Ge­mälde, Skulp­turen, Zeich­nun­gen, Druck­grafi­ken, Foto­grafien u.a.m. vom 15. Jahr­hun­dert bis zur Gegen­wart.

Museum, Chur

Bündner Natur­museum

Ausstellungen über die Tierwelt, die Ökologie, die Erdgeschichte und die Mineralien Graubündens. Sonderausstellungen und Kurse zu aktuellen Themen. Umfangreiche wissenschaftliche Beleg- und Studiensammlungen.

Museum, Chur

Dom­museum

Kathedrale aus dem 12. bis 13. Jh. Kirchenschatz. Eucharistiekästchen des 8. Jh., romanischer Kreuzfuss, St. Luzius-Schrein (1252), frühgotischer Reliquienschrein, gotische Reliquienbüsten. Kreuze, Monstranzen und Kelche, mittelalterliches Elfenbein, Paramente und Holzplastiken. Churer Todesbilder.

Museum, Chur

Forum Würth Chur

Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung Würth, vornehmlich aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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