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25.7.2023
Hermann Oberths Grundlagenwerk zu „Zündfunke der Raumfahrt”, DE-90537 Feucht
Originalausgabe des 1923 veröffentlichten Grundlagenwerkes in einer Vitrine des Museums
© Bild: HORM
Raketenkonzept zu „Zündfunke der Raumfahrt”, DE-90537 Feucht
Detail des Raketenkonzepts „Modell E”
© Bild: Archiv HORM
Tilly Oberth und Willy Brandt zu „Zündfunke der Raumfahrt”, DE-90537 Feucht
Mathilde „Tilly” Oberth im Gespräch mit dem damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt
© Bild: Archiv HORM

Ausstellung 10.08. bis 30.11.23

Zündfunke der Raumfahrt

Hermann Oberths Grundlagenwerk „Die Rakete zu den Planetenräumen”

Hermann Oberth Raumfahrt-Museum

Pfinzingstraße 12-14
DE-90537 Feucht
Museum:
Sa-So 14-17 Uhr

Die meisten Menschen verbinden den Beginn des Raumfahrtzeitalters heute mit den großen, medienwirksamen Ereignissen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Sputnik I, der erste Satellit der Sowjetunion 1957, Juri Gagarin 1961 als erster Mensch im All und die erste Mondlandung der USA mit Apollo 11 im Juli 1969.

Grundlagen

Doch diese Pioniertaten konnten nur stattfinden, weil in den Jahrzehnten vorher essenzielle theoretische Grundlagen geschaffen und praktische Vorarbeiten geleistet wurden.

Eines der bedeutendsten Grundlagenwerke, Hermann Oberths „Die Rakete zu den Planetenräumen”, erschien vor genau 100 Jahren am 26. Juli 1923 im Münchner Oldenbourg-Verlag.

Oberths ‚Rakete'

Frank H. Winter, ehemaliger Kurator für Raketentechnik am Smithsonian National Air & Space Museum in Washington D.C., USA, fasste die herausragende Bedeutung dieses Buches 1996 wie folgt zusammen: „Oberths ‚Rakete' sorgte weltweit für Aufsehen, als das Buch erschien. Es war knapp 87 Seiten lang und deckte das Spektrum der bemannten und unbemannten Raumfahrt ab. Zu den darin diskutierten Fragen gehörten der Bau von mehrstufigen Flüssigkeitsraketen, Steuerung und Navigation, Aerodynamik, Lebenserhaltungssysteme (einschließlich Raumanzüge), psychologische Auswirkungen der Raumfahrt, Wiedereintritts- und Erholungstechniken sowie ein Raumstationskonzept zusammen mit weiteren möglichen Missionen.

Darüber hinaus war Oberths Prämisse, dass diese Technologie sowohl auf dem Stand der Technik als auch potenziell gewinnbringend für die Menschheit sei. Das Buch löste eine internationale Raumfahrtbewegung aus, mit der auch eine Fülle von weiteren Büchern zu diesem Thema einher­ging.

„Einfach alles!”

Noch knapper formuliert es Prof. Dr. Ulrich Walter. Auf die Frage, was denn in der modernen Raumfahrt auf Oberth zurückgehe, antwortet der ehemalige Astronaut und Lehrstuhlinhaber für Raumfahrttechnik an der TU München: „Einfach alles! Die beiden Bücher ,Die Rakete zu den Planetenräumen' 1923 und ,Wege zur Raumschiffahrt' 1929 haben die Grundlagen für die moderne Raumfahrt ge­schaffen.”

POI

Ausstellungsort

Her­mann Oberth Raum­fahrt-Museum

Technik von Raketen, Raumschiffen und Raumstationen sowie Ideen, Konstruktionen, Modelle und Originale für die Reise in den Weltraum. Lebenswerk des berühmten Raketenpioniers Hermann Oberth.

Museum, Feucht

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Bis 8.9.2024, Nürnberg

Bienen­schwarm & Honig­glück

Bis 6.10.2024, Nürnberg

Schätze in Schachteln

Zahl­reiche außer­ge­wöhn­liche Schätze der Spiel­kultur, die von der indu­striellen Revo­lu­tion bis zum Zweiten Welt­krieg reichen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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