Ausstellung 29.05.26 bis 30.05.27
Die Ausstellung lädt dazu ein, das Reisen als kulturelles, gesellschaftliches und persönliches Phänomen neu zu entdecken – von der Sehnsucht im Kopf bis zur Rückkehr. Denn Reisen ist mehr als Kofferpacken und Ankommen.
Lange bevor wir aufbrechen, beginnt die Reise im Kopf: Bilder entstehen, Sehnsüchte wachsen, Erwartungen formen sich. Schon in frühen Kulturen machten sich Menschen aus Neugier, aus spirituellen Motiven oder aus Bildungsinteresse auf den Weg. Doch erst in der Moderne wurde touristisches Reisen zu einer alltäglichen Kulturpraxis. Neue Verkehrsmittel und wachsende Infrastruktur eröffneten bislang unerreichbare Ziele – und veränderten Landschaften, Städte und ganze Regionen nachhaltig.
Was treibt uns bis heute an? Die Lust auf Abwechslung, das Bedürfnis nach Erholung, der Wunsch, dem Alltag zu entfliehen? Und wie frei sind unsere Entscheidungen wirklich? Sobald wir aufbrechen, verändert sich etwas. Unsere Wahrnehmung schärft sich, unsere Sinne sind wacher, unser Blick offener. Wir werden von Alltagsmenschen zu Reisenden. Am Ziel angekommen, gleichen wir Erwartungen mit der Wirklichkeit ab. Schon während der Reise teilen wir Eindrücke, Bilder und Geschichten. Souvenirs und Fotografien halten Erinnerungen fest. Doch was bleibt wirklich? Und sind wir noch dieselben, als die wir aufgebrochen sind?
Tourismus schafft Einkommen und Chancen, aber auch Belastungen und Konflikte. Immer mehr Menschen sind weltweit unterwegs. Doch wie viel Reisen verträgt die Welt? Und wie werden wir künftig reisen?
Ausstellungsort
Museum in der Tradition des Königlich-Sächsischen Eisenbahnmuseums von 1877. Geschichte und Entwicklung aller Verkehrszweige (Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftfahrt, Schifffahrt). Sondersammlungen, Modelle.
Bis 28.6.2026, Dresden
Den Ausdruck „Herkulesaufgabe” kennt fast jeder. Doch die mythische Gestalt ist vielschichtiger als man meint.
Ab 19.9.2026, Dresden
Museum, Dresden
Meisterwerke der italienischen Renaissance und des Barock von Künstlern wie Raffael, Giorgione, Tizian, Correggio und Guercino. Flämische und holländische Bilder des 17. Jahrhunderts von Rubens, Van Dyck, Rembrandt und Vermeer. Skulpturensammlung.
Museum, Dresden
Prächtigstes Schatzkammermuseum Europas. Meisterwerke der Juwelierkunst vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Trinkgefäße, Prunkschalen, Juwelengarnituren, Elfenbeinfiguren und Steinschnitte sowie Kunstkammerstücke der Hofkünstler Augusts des Starken.
Museum, Dresden
Die Türckische Cammer zählt zu den ältesten und weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst außerhalb der Türkei. Im Riesensaal rund 350 Objekte, darunter Turnier- und Prunkwaffen.