Ausstellung 27.07. bis 30.10.22

Fränkische Galerie

Renaissance in Franken

Hans von Kulmbach & die Kunst um Dürer

Kronach, Fränkische Galerie: Kulmbach war berühmt für seine in leuchtenden Farben gestalteten Gemälde. Zu sehen sind auch Arbeiten von Kollegen wie Hans Baldung Grien, Hans Schäufelin oder Wolf Traut. Bis 30.10.22

Vor 500 Jahren verstarb der Maler Hans von Kulmbach (ca. 1480-1522) in Nürnberg. Er war Schüler des Venezianers Jacopo de’ Barbari und hatte im Umkreis Albrecht Dürers gearbeitet.

Kulmbach war berühmt für seine in leuchtenden Farben gestalteten Gemälde. Zu seinen Kunden gehörten Kaiser Maximilian I. und die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Kulmbachs Tafelbilder schmückten nicht nur Nürnbergs Kirchen, sie wurden bis nach Krakau exportiert. Neben sakralen Tafelbildern schuf der Künstler auch Porträts und Entwürfe für Glasmalerei.

Aus Anlass des 500. Todesjahres Hans von Kulmbachs präsentiert die Fränkische Galerie eine kostbare Auswahl an Renaissancezeichnungen aus der weltweit berühmten Graphischen Sammlung der FAU Erlangen-Nürnberg. Zu sehen sind vor allem Arbeiten von Hans von Kulmbach, aber auch von dessen Nürnberger Kollegen wie Hans Baldung Grien, Hans Schäufelin oder Wolf Traut. Eine Auswahl italienischer Zeichnungen belegt zudem den Kulturtransfer in der Renaissance.

Bei den präsentierten Zeichnungen handelt es sich durchweg um Arbeitsmaterial der Nürnberger Künstlerwerkstätten: Zu sehen sind unterschiedliche Entwürfe für Tafelbilder und Glasmalerei, dazu auch Musterblätter und Lehrlingsarbeiten. Insgesamt geben die Zeichnungen einen authentischen, facettenreichen Einblick in das Kunstleben zur Zeit der Renaissance.

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