Ausstellung 20.03.26 bis 01.08.27
753 – Rom schlüpft aus dem Ei. Aus einem kleinen Dorf am Tiber erwuchs eines der größten Imperien der Weltgeschichte: das Römische Reich. Über 500 faszinierende Originale von spektakulären Schatzfunden bis hin zu Dingen des täglichen Lebens laden zum Staunen ein.
Die lebendige Mitmachausstellung zeigt das römische Leben nicht schwarz-weiß, sondern farbenfroh, vielstimmig und voller Emotionen. Mit erzählerischer Kraft und wissenschaftlicher Tiefe zeichnet sie, ebenso eindringlich wie ungewohnt nah, das Bild eines Alltags zwischen Luxus und Lebensschicksal, zwischen Wein, Wagenrennen und Wildschwein. Bürger und Händlerinnen, Legionäre und Landwirte, Kinder und Kaiser, Götterverehrerinnen und ▸Gladiatoren.
Identität entsteht aus vielem: Herkunft, Sprache, Rollen und Zuschreibungen. Sie ist kein fester Kern, sondern ein Prozess. Die Gesichter und Geschichten zeigen, wie vielfältig römische Lebenswelten waren und wie wandelbar das ist, was wir heute „römisch” nennen. Denn wer genau hinsieht, erkennt: der wahre Schatz liegt in den Geschichten über Begegnung, Wandel und Verschmelzung – die Spuren der Vergangenheit führen direkt ins Heute.
Hinweis: ab dem 20. März 2026 erbauen die Besucher der kommenden RÖMER-Ausstellung die weltweit größte idealtypische Römerstadt „LOCDVNVM” aus LEGO®-Steinen.
Ausstellungsort
Alte Lokomotiven-Remise. Ausstellungen, die fundierte wissenschaftliche Basis mit aufwändiger, ästhetisch anspruchsvoller Gestaltung kombinieren.
Museum, Augst
Größtes archäologisches Freilichtmuseum der Nordwestschweiz. Äußerst interessante Freilichtanlage der Römerstadt Augusta Raurica (zur Blütezeit vor 1800 Jahren wohnten hier an die 20.000 Menschen) mit dem besterhaltenen antiken Theater nördlich der Alpen.
Bis 3.5.2026, München
Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Highlights der Ausstellung sind originale römische Ausrüstungen von Gladiatoren aus der Gladiatorenschule von Pompeji.
Museum, Rosenheim
Kunst des Chiemgauer und Münchner Kunstkreises seit dem 19. Jahrhundert. Stiftungen Max Bram, Constantin Gerhardinger, Hans Müller-Schnuttenbach.
Museum, Rosenheim
Geschichte der Holztechnik. Maschinen und Geräte, Modelle, Holzprodukte.