Museum
Das Museum ist dem Leben, Wohnen und Arbeiten der römischen Soldaten und Zivilisten in den Kastellen und im Lagerdorf von Osterburken gewidmet.
Es zeigt in den drei Abteilungen „Römer und Germanen am Limes”, „Römische Religion” und „Archäologische Methoden” Funde aus dem gesamten nordbadischen Limesgebiet (Odenwaldlimes und Vorderer Limes), insbesondere aus dem römischen Gräberfeld von Affeldürn. Religiöse Zeugnisse wie Mithrasrelief und Jupiter-Gigantensäule runden die Aussstellung ab.
Im Forschungs- und Depotraum können die Besucher die Funktionsweise verschiedener archäologischer und naturwissenschaftlicher Methoden kennenlernen.
Schutzbau und Limespark
In den Ausstellungsbereich integriert sind das von einem Schutzbau überdachte römische Badegebäude und der Nachbau des „Beneficiarier-Weihebezirks". Die mannshoch erhaltenen Mauern der römischen Kastellruine im Limespark zeugen von der Wehrhaftigkeit der Anlage.
Römischer Wachtturm
Etwa 1 km südlich des Kastells lädt der Nachbau eines Wachtturms zu einer Besichtigung der Grenzanlagen ein. Hier werden Aussehen und Entwicklung des Limes erläutert, die Aussichtsplattform bietet einen ungestörten Blick weit nach Norden über den Limes im Bauland. Rundwanderwege erschließen die im Wald gut sichtbaren Reste des Grenzwalls nördlich und südlich der Stadt.
Haupthaus, Konstanz
Funde und Erkenntnisse der Landesarchäologie in Baden-Württemberg. Anbau für den 600 Jahre alten Lastensegler, das älteste Schiff vom Bodensee.
Museum, Osterburken
Trachten, Handarbeiten, das Modell eines Bauernhofes, Urkunden, Fotos sowie Literatur zur ehemaligen Gemeinde Hausdorf im Sudetenland.
Osterburken
Fossilien und Mineralien des Muschelkalks, Entwicklung der Kopffüßer, Armfüßer, Muscheln und Schnecken.
Bis 27.9.2026, Schwäbisch Hall
Roland Bauers Fotografien erzählen von Nähe, Vertrauen und genauer Beobachtung.
Ab 18.7.2026, Schwäbisch Hall
Mit der Schwarzweißfotografie, der Arbeit mit Schärfe und Unschärfe, Detailaufnahmen und einem ausgeprägten Interesse am Formalen steht Gerd Schneider in der Tradition der neusachlichen Fotografie.