Museum
Der Rundofen ist einer der wenigen Porzellanbrennöfen in Deutschland, der weitgehend original erhalten und voll begehbar ist. Von 1839 bis 1942 brannte die Zeller Keramik hier auf drei Etagen hochwertiges Porzellan.
Für Hartporzellan, wie es in Europa vorzugsweise produziert wird, braucht man Brenntemperaturen bis zu 1500 Grad.
Der Keramik-Rundofen, Baujahr 1839-41, ist der einzige Porzellanbrennofen dieser Größe in ganz Deutschland. Er hat einen Außendurchmesser von 10,3 Metern und vier Etagen, davon drei zum Brennen. Ursprünglich sollte er vier ältere und kleinere Öfen ergänzen bzw. ersetzen, denn statt deren Temperaturen von 850-900 Grad konnte er jene bis zu 1500 Grad erreichen, die man für Hartporzellan braucht.
Im Rundofen verteilen sich die Brennöfen auf drei Stockwerke. Angefeuert wurde im Untergeschoss, die Hitze stieg von unten nach oben durch alle Etagen und brannte die Keramik mit unterschiedlicher Temperatur.
Ein Miniatur-Modell des Ofens steht im Storchenturm-Museum von Zell am Harmersbach.
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