Ausstellung 18.05.25 bis 06.01.26
In den letzten 150 Jahren haben Zehntausende Objekte den Weg in die Sammlung des Stadtmuseums gefunden, und es werden ständig mehr. Die Ausstellung nimmt rund 50 davon genauer unter die Lupe. Viele sind zum ersten Mal zu sehen, die meisten lagern sonst im Depot. Gemeinsam führen sie auf einem Streifzug durch über 1000 Jahre Stadtgeschichte – von der ersten Erwähnung Erlangens bis zur Corona-Pandemie – und ergänzen die Dauerausstellung um viele neue Aspekte und Perspektiven.
Museumsdinge werden lebendig, wenn man ihnen Fragen stellt. Manche drängen sich geradezu auf: was haben die Preußen mit den Franken zu tun? Wie kam das Einhorn in die Einhornstraße? Andere Objekte geben sich geheimnisvoll: welche Auswirkungen hatte ein schmuckloser Holzstab auf den Erlanger Alltag? Wie gelangte ein Sandsteinbrocken aus dem Inneren des Erlanger Burgbergs ins Museum? Manche Objekte erzählen von Dingen, die Sie vielleicht schon immer über Erlangen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten: warum ist die Altstadt neuer als die Neustadt? Wo fuhr eigentlich die „Seekuh”? Und wieder andere werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten können.
Die Ausstellung erzählt, wie zwei Erlanger Studenten die Fränkische Schweiz „erfanden” oder weshalb der Ruf des Erlanger Biers bis auf den Balkan reichte. Spielzeugfiguren aus der NS-Zeit illustrieren, wie schon Kinder im Sinne des Regimes indoktriniert wurden. Eine Parkuhr steht stellvertretend für den Wandel der Erlanger Verkehrspolitik, ein Protestbanner vom „Klimacamp” für aktuelle Debatten rund um den Klimaschutz.
Ob groß oder klein, prachtvoll oder unscheinbar. Eines haben alle ausgestellten „Sachen” gemeinsam: Sie beleuchten Kurioses, Frag-Würdiges und Wissenswertes über Erlangen und zeigen vielfältige, überraschende und oft neue Facetten der Stadtgeschichte.
Ausstellungsort
Stadtgeschichtliche Dauerausstellung von der Ur- und Frühgeschichte über die Gründung der Hugenottenstadt bis zur Gegenwart der Universitäts- und Siemensstadt.
Bis 22.2.2026, Erlangen
Bis 22.2.2026, Erlangen
Dúbravskýs Bilder wirken wie der flüchtige Nachhall von Sommererinnerungen und erzählen vom Widerstand, der jedem Ausdruck von Vielfältigkeit und sexueller Selbstbestimmung innewohnt.
Bot. Garten, Erlangen
Zwar einer der kleinsten Gärten Deutschlands, aber gärtnerisch bis in die feinsten Details gelungen angelegt. Viele Anregungen, besonders auch für den Naturschutz.
Museum, Erlangen
Das Ausstellungsprogramm des Kunstpalais konzentriert sich auf relevante Positionen der internationalen Kunstszene, die Anschluss an den zeitgenössischen Diskurs innerhalb und außerhalb der Kunst bieten.