Ausstellung 29.09.26 bis 31.01.27
Schon zu ihrer Entstehungszeit waren Werke von Pieter Bruegel d.Ä. hoch begehrt. Zu den wichtigsten Sammlern zählte Kaiser Rudolf II. in Prag, der auch das „Schlaraffenland” besaß. Heute gehört es zu den Hauptwerken der Alten Pinakothek. Aber wie gelangte es nach München?
Die Präsentation zeichnet den Weg des Gemäldes aus der Sammlung von Richard von Kaufmann über die Versteigerung 1917 bei Paul Cassirer und Hugo Helbing in die Alte Pinakothek nach. Mehrere der Personen, die den Erwerb des „Schlaraffenlandes” für die Alte Pinakothek ermöglichten, wurden während der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch verfolgt, ausgegrenzt und ermordet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Mäzene der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die wesentlich zum Ausbau der bayerischen Kunstsammlungen beitrugen.
An ihr Engagement erinnert diese Präsentation.
Ausstellungsort
Spitzenwerke aus den bedeutendsten europäischen Malschulen des 14. bis 18. Jahrhunderts, wichtigste deutsche Rubens-Sammlung.
Bis 31.12.2026, im Haus
Werke von Caspar David Friedrich und französischen Impressionisten, bisher nicht gezeigte Werkgruppen von Ferdinand Georg Waldmüller und Adolph Menzel.
Bis 11.10.2026, im Haus
Die kleine Schau bronzener Tierdarstellungen zeigt die Entwicklung von den Pionieren dieser Gattung hin zu ihren Hauptvertretern.
Ab 13.10.2026, im Haus
Genreaufnahmen geben Einblick in soziale Realitäten, auch wenn sie meist inszeniert und im Atelier des Fotografen aufgenommen wurden.
Bis 30.8.2026, München
Der neue Sammlungsrundgang beleuchtet Inhalte, die für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts von zunehmender Relevanz sind.