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Schloss Lichtenstein

Lichtenstein: Historisierende deutsche Ritterburg von 1840-42 im Stil des Mittelalters. Waffenhalle mit spätmittelalterlichen Rüstungen, Glasmalerei, holzgetäfelter Rittersaal.

Angeregt durch den Roman „Lichtenstein” von Wilhelm Hauff (1802-1827) enstand zwischen 1840 und 1842 nach Plänen des Architekten Alexander Heideloff (1788-1865) und den Ideen Graf Wilhelms von Württemberg eine deutsche Ritterburg im Stil des Mittelalters. Die Ausführung der Innenraumdekorationen und Wandmalereien im neugotischen Stil übernahm der Nürnberger Maler Eberlein.

Zu besichtigen sind die Waffenhalle mit spätmittelalterlichen Rüstungen, die Schlosskapelle mit Glasmalerei vorwiegend aus dem 14. und 15. Jahrhundert, und im Wappenzimmer schwäbische Tafelmalerei des 14. und 15. Jahrhunderts, darunter Werke des Meisters von Lichtenstein, des Meisters von Messkirch und von Bartholomäus Zeitblom.

Der holzgetäfelte Rittersaal zeigt Medaillons berühmter schwäbischer Ritter und ein lebensgroßes Bild des Erbauers von dem Porträtmaler Franz Seraph Stirnbrand. Im Treppenhaus und an den Gebäuden im Schlosshof befinden sich Renaissancebüsten, die vom ehemaligen Stuttgarter „Neuen Lusthaus” stammen.

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