Ausstellung 08. bis 30.10.22

Brühler Kunstverein

Joanna Schulte. Vermeintlich abwegig

Brühl, Brühler Kunstverein: Joanna Schulte verwertet Teile aus Installationen immer wieder anders, entwickelt für den jeweiligen Ort etwas Neues, bedient sich aber bei Gegenständen und Werkstücken, die schon im Kreislauf unseres Konsums sind. Bis 30.10.22

Das Prinzip des Recyclings nimmt in der künstlerischen Arbeit von Joanna Schulte einen immer größeren Stellenwert ein, so verwertet sie Teile aus Installationen immer wieder anders, entwickelt für den jeweiligen Ort etwas Neues, bedient sich aber bei Gegenständen und Werkstücken, die schon im Kreislauf unseres Konsums sind. Ein Versuch ihrerseits, auch in der Kunst energiesparend und klimabewusst zu produzieren.

Auf den Brühler Kunstverein bezogen wird sie einen Holzsteg an die Architektur der Alten Schlosserei anpassen und eine Wanderung an diversen Stationen entlang imaginieren. Themen wie „Sich auf den Weg zu begeben”, „unterwegs sein”, „abseits oder abwegig von vermeintlichen Vorgaben” zeugen von der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Eine Art Vergeblichkeit, aber zugleich eine Hommage an den handgeschriebenen Brief als eine Art verschriftliches Reisetagebuch beinhaltet die Briefsendung „An Oliver”. Die eigens für den Kunstverein geschriebene Edition ist Teil des Kataloges „Zurück-Retour”, der zur Ausstellung erscheint.

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