Ausstellung 02.04. bis 25.10.26
Die Geschichte der Sexarbeit läßt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde.
Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier sichtbar gemacht wird.
Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiterinnen wird Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: nichts über uns ohne uns!
Ausstellungsort
Kunst- und kulturgeschichliche, naturwissenschaftliche sowie archäologische Ausstellungen.
Bis 23.8.2026, im Haus
Hujars Hauptinteresse galt der Porträtfotografie, und er fotografierte sich selbst, seine Freunde und Bewohner der queeren New Yorker Downtown-Szene.
Bis 9.8.2026, im Haus
Amazonien ist ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken, interkulturellem Austausch und einer erweiterten Soziabilität zwischen Hunderten von indigenen Völkern.
Museum, Bonn
Rheinischer Expressionismus mit Hauptwerken August Mackes, westdeutsche Kunst der 1950er bis 1990er Jahre. Werkgruppen einzelner Künstler wie z. B. Georg Baselitz, Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Sigmar Polke und Rebecca Horn.
Museum, Bonn
Umfangreiche Dauerausstellung und Wechselausstellungen zur neueren deutschen Geschichte: informativ und unterhaltend, erlebnisorientiert und besucherfreundlich, interaktiv und multimedial.