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19.2.2026
Bergemann, Marisa und Liane zu „Sibylle Bergemann”, DE-73033 Göppingen
Sibylle Bergemann, Marisa und Liane (Ausschnitt), Sellin 1982
Estate Sibylle Bergemann Ostkreuz; courtesy Loock Berlin

Ausstellung 03.03. bis 28.06.26

Sibylle Bergemann

Fotografie 1966 - 2010

Kunsthalle Göppingen

Marstallstraße 55
DE-73033 Göppingen
Ganzjährig:
Di-Fr 13-19 Uhr
Sa-So+Ft 11-19 Uhr

Sibylle Bergemann (1941-2010) zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografinnen und gilt als international bekannteste Vertreterin der Fotografie der DDR. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg schuf sie ein vielschichtiges Werk, das Reise- und Porträtfotografie, Stadtansichten sowie Modefotografien für die Zeitschrift Sibylle umfasst. Ihre Bilder zeichnen sich durch präzise Komposition sowie eine unverwechselbar poetische Bildsprache aus.

Die Ausstellung präsentiert Fotografien aus den Jahren 1966 bis 2010 und würdigt eine Künstlerin, die die Geschichte der Fotografie nachhaltig geprägt und mehrere Generationen von Fotografinnen beeinflusst hat. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Werkphasen und Themenfelder Bergemanns.

Ein zentrales Motiv ihres Werks sind Porträts von Frauen: Künstlerinnen, Schauspielerinnen und Models, u.a. Katharina Thalbach oder Eva und Nina Hagen, die sie selbstbewusst und unangepasst ins Bild setzte. In ihrer zurückhaltenden Arbeitsweise ließ sie ihren Gegenübern Raum und begegnete ihnen mit respektvoller Distanz: präsent, aber nie aufdringlich. So entstanden intensive Porträts, die die Persönlichkeit bewahren und eine dezente Distanz ausstrahlen. In der Serie „Das Denkmal” begleitete sie zwischen 1975 und 1986 die Entstehung des bildhauerischen Ensembles für das Marx-Engels-Forum fotografisch und schuf dabei ikonische Bilder, die die Zeitgeschichte eindrucksvoll dokumentieren.

Zentral in ihrem Werk sind auch ihre fotografischen Reisen, von den Metropolen Prag, Moskau, Paris und New York bis hin zu den vertrauten Straßen ihrer Heimatstadt Berlin. Im Auftrag renommierter Magazine wie Geo, Stern und Spiegel reiste sie unter anderem in den Jemen, nach Ghana und in den Senegal. Seit den 1990er Jahren wandte sie sich verstärkt der Farbfotografie zu und erweiterte damit konsequent ihr künstlerisches Spektrum.

POI

Ausstellungsort

Kunst­halle Göp­pingen

Kunst­halle in einer ehe­ma­li­gen Indu­strie-Shed­halle. Inter­natio­nal aus­ge­rich­te­tes Aus­stel­lungs­pro­gramm junger Gegen­warts­kunst.

Dependance, Uhingen

Museum Schloss Fil­seck

Doku­men­ta­tion zur Schloss­ge­schich­te: Ge­schich­te von Schloss Fils­eck, Bilder des auf Schloss Fils­eck ge­bo­re­nen Kunst­malers Pro­fes­sor Eugen Wolff-Filseck (1873-1937).

Museum, Göppingen

Märkli­neum

Über­blick über die Modell­eisen­bahn-Ent­wick­lung von 1891 bis heute, histo­ri­sche Expo­nate, Pro­dukte aus dem aktu­ellen Märklin-Pro­gramm, Modell­bahn-Vor­füh­run­gen.

Museum, Göppingen

Heimat­stube und Doku­men­ta­tions­raum

Museum, Göppingen

Schön­heng­ster Heimat­museum

Museum, Göppingen

Städti­sches Museum im Storchen

Stadt­ge­schich­te, Kunst und Kunst­hand­werk aus der Region, Spiel­zeug von Märklin und Schmohl.

Burg, Göppingen

Staufer-Aus­stellung

Ge­schich­te der Burg Hohen­staufen. Her­kunft und Ge­schich­te der Staufer, Vor­stel­lung des Staufer­landes rund um den Hohen­staufen. Kunst­werke der Staufer­zeit, „Augu­stalis”-Gold­münze, Tauf­schale Barba­rossas.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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