Ausstellung 25.06. bis 30.08.26
Die US-amerikanische Künstlerin Laurie Simmons ist bekannt für ihre inszenierten Fotografien, auf denen sie Puppen in stereotypen weiblichen Rollenbildern in häuslichen Interieurs präsentiert. Exemplarisch für ihr Werk ist die 1978/79 entstandene Serie „In and Around the House” mit 56 Schwarz-Weiß-Fotografien, auf denen eine Puppenfrau bei unterschiedlichen Tätigkeiten in ihrem trauten Puppenheim zu sehen ist. Doch die Idylle trügt, denn hinter der bürgerlichen Fassade eröffnen sich verborgene Geschichten.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer Werke, die gesellschaftliche Rollenbilder der amerikanischen Mittelklasse kritisch reflektieren.
Simmons gilt als zentrale Vertreterin der „Pictures Generation”, einer losen Gruppierung amerikanischer Künstler, die in den späten 1970er Jahren begann, die Macht der Massenmedien und der Konsumkultur kritisch zu hinterfragen. Während Kollegen wie Richard Prince oder Sherrie Levine oft direkt Bilder aus der Werbung oder der Kunstgeschichte kopierten, schuf Simmons ihre eigenen, künstlichen Welten en miniature, um gesellschaftliche Rollenbilder zu dekonstruieren.
Mehr als 20 Jahre später entstand die Kaleidoscope-House Serie mit Farbfotografien, in deren Zentrum Architektur und Design stehen. Simmons entwarf zusammen mit dem Architekten Peter Wheelwright ein modernes Traumhaus in Miniaturversion, das mit Designklassikern und moderner Kunst eingerichtet ist und von einer Puppenfamilie bewohnt wird.
Ausstellungsort
Sammlung der seinerzeit bekannten Schauspielerin Clara Ziegler. Theatergeschichte Münchens, Bayerns und Deutschlands in (ausschließlich) wechselnden Sonderausstellungen.
Museum, München
Bis 7.12.2026, München
In ihrer Praxis erzeugt Steina Bilder durch Klang und umgekehrt. Video wird zur Schwingung, zu einem Strom, der einzelne Elemente in erfahrbare Umgebungen verwandelt.
Ab 26.6.2026, München
Schmuck, Autoschlüssel, Uhren, Patronen und Luftpistolen aus dem Zweiten Weltkrieg, Devotionalien, Werkzeuge, Telefone, Fotoapparate, Filmaufnahmen und vieles mehr.
Ab 26.6.2026, München
Im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Maria VMier steht die Malerei, die sich von Schreibgesten und vielgestaltigen, eigenwilligen Markierungen hin zu komplexen Formationen entwickelt hat.
Bis 4.10.2026, München
Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.