Ausstellung 23.06. bis 17.07.22

Deutsches Medizinhistorisches Museum

Ein Sommer mit Leonhard Fuchs

Ingolstadt, Deutsches Medizinhistorisches Museum: Naturforscher wie Fuchs sammelten Pflanzen in Herbarien und Gärten, um sie genau betrachten und untersuchen zu können. Seine Erkenntnisse veröffentlichte Fuchs in seinem „New Kreüterbuch” von 1543 auch in deutscher Sprache. Bis 17.7.22

Leonhart Fuchs (1501-1566) studierte und lehrte zeitweise an der Medizinischen Fakultät der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt. Mit seinen Studenten ging er auf botanische Exkursionen, wo sie ihren Blick für heimische Arzneipflanzen schulen sollten.

Denn in der Renaissance veränderten sich die Methoden der Pflanzenforschung: Gelehrte suchten nicht mehr nur in Bibliotheken nach Wissen, sondern ebenso draußen im „Buch der Natur”. Naturforscher wie Fuchs sammelten Pflanzen in Herbarien und Gärten, um sie genau betrachten und untersuchen zu können.

Seine Erkenntnisse veröffentlichte Fuchs in seinem „New Kreüterbuch” von 1543 auch in deutscher Sprache. Im kleinen Fuchs-Kabinett im Eingangsbereich des Sonderausstellungsraums kann das „New Kreüterbuch“ von 1543 in einer Originalausgabe aus der Museumbibliothek bewundert werden. Weitere ausgewählte Graphiken und Objekte illustrieren, wie Gelehrte vor 500 Jahren die Pflanzenwelt erforschten.

Fuchsien-Hain

Den Höhepunkt des Fuchs-Sommers bildet der Fuchsien-Hain, der vom 23. Juni bis 17. Juli während der Öffnungszeiten des Museums im Arzneipflanzengarten besucht werden kann. Mit dieser Lebend-Ausstellung wird die Bedeutung von Leonhart Fuchs als Botaniker gewürdigt, denn 100 Jahre nach seinem Tod erhielt, um ihm ein lebendes Denkmal zu errichten, die Fuchsie ihren Namen.

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