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3.8.2012
Plauen Panorama Spitze zu „Fabrik der Fäden (Museum)”, DE-08527 Plauen
Plauen Panorama Spitze
Foto: Archiv Fritzlar
Weisbachsches Haus zu „Fabrik der Fäden (Museum)”, DE-08527 Plauen
Fabrik der Fäden innen zu „Fabrik der Fäden (Museum)”, DE-08527 Plauen
Mittelgang zu „Fabrik der Fäden (Museum)”, DE-08527 Plauen
Plauener Spitzenmuseum, Mittelgang (C)
Foto: Pastierovic

Museum

Fabrik der Fäden

Weisbachsches Haus Plauen / Deutsches Forum für Textil und Spitze

Bleichstraße 1
DE-08527 Plauen
Ganzjährig:
Di-So+Ft 10-17 Uhr

Das nunmehr im Weisbachschen Haus untergebrachte ehemalige Spitzenmuseum bzw. Museum Plauener Spitzen, einziges Spitzenmuseum Deutschlands, präsentiert Erzeugnisse einer einzigartigen Textilbranche und veranschaulicht deren historischen Wandel in Produktion und Gestaltung. Die breite Produktpalette der Plauener Spitzen- und Stickereiindustrie fand zu allen Zeiten Interessenten und sorgte dafür, den Namen Plauens in die Welt zu tragen.

Neben handmaschinengestickten Plauener Spitzen wie Schals, Taschentuchecken und wertvollen Musterbüchern aus der Zeit um die Jahrhundertwende gehören Handarbeiten in Form von Weißstickereien und Spitzeneffekten, Venise-Spitze in Nadeltechnik und Klöppelspitzen zu den besonders sehenswerten Exponaten. Kragen und Motive aus filigranen Ätzspitzen, Tüllspitzen, Tüll mit Ätzstickereien und Applikationen (bis ca. 1930) ergänzen die Vielfalt.

Besucher erfahren, wie eine Spitzendecke (klassische Wickeldecke) entsteht. Sie finden weiterhin eine über 80jährige Panto|graphenstickmaschine – Typ Kappel, einen Würker-Mehrkopf|stickautomaten – Baujahr 1932 sowie weitere technische Gerätedetails der Spitzen- und Stickereiindustrie.

Der nach Originalbefund restaurierte Flur mit gotischen Netzrippengewölben, 1382 erstmals urkundlich erwähnt, liefert als architektonische Sehenswürdigkeit den denkmalgeschützten Rahmen dazu.

POI

Haupthaus, Plauen

Vogt­land­museum

Kultur­ge­schichte des Vogt­landes. Bürger­wohn­kultur des 19. und 20. Jahr­hun­derts.

Museum, Plauen

Erich-Ohser-Haus

Arbeiten aus dem künstlerischen Nachlass von Erich Ohser – e.o.plauen

Museum, Plauen

Schau­stickerei Plauener Spitze

Museum, Plauen

Kunst­verein Plauen-Vogt­land e. V.

Schauplatz, Plauen

Luft­schutz­museum Meyer­hof

Alter Bier­keller, der 1940 in das System der Luft­schutz­keller der Stadt ein­be­zogen wurde. Expo­nate aus Kriegs­zeiten.

Bergwerk, Plauen

Alaun­berg­werk „Ewiges Leben”

Berg­werk der beiden Marien­berger Berg­leute Martin Schil­ling und Franz Lingk, die hier Alaun­schiefer im Gang­abbau­ver­fahren abbauten. Im Mittel­alter gab es für Alaun­salz, welches als Bleich­mittel ver­wen­det wurde, in den zahl­reichen Färbe­reien, Ger­be­reien und Drucke­reien großen Absatz.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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