Hinter den uralten Mauern von Schloss Nossen verbirgt sich eine geheimnisvolle Geschichte: im 12. Jahrhundert als Rittergut in Mittelsachsen erbaut, veranlasste August der Starke den Umbau zum Reise- und Jagdschloss. Äußerlich präsentiert sich Schloss Nossen als Zeuge europäischer Hochkultur. Innen zeigen sich hingegen die Schattenseiten vergangener Zeiten: dunkle Arrestzellen und mittelalterliche Folterinstrumente erzählen von grausamen Praktiken in der Justiz-Geschichte. Auch Sachsens berühmteste Mätresse, die Gräfin Cosel, war in Nossen zu Gast, als man sie hier 1716 einen Monat pflegte, ehe sie in die Burg Stolpen verbannt wurde.
Museum, Nossen
Hauskloster der Meißner Markgrafen und von 1190 bis 1381 Erbbegräbnisstätte des Fürstenhauses Wettin. 1540 im Zuge der Reformation aufgelöst und dem Verfall preisgegeben. Heute romantischer Landschaftspark unter Einbeziehung der Ruinen.
Museum, Nossen
Raritäten aus den 20ern bis 70ern. Autos, Motorräder, Fahrräder und Zubehör.
Bis 30.5.2027, Dresden
Sobald wir aufbrechen, verändert sich etwas. Unsere Wahrnehmung schärft sich, unsere Sinne sind wacher, unser Blick offener.
Ab 19.9.2026, Dresden
Bis 4.4.2027, Dresden
Die Ausstellung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse zu mentaler Gesundheit mit den Perspektiven von Menschen, die über ihren ganz persönlichen Umgang mit psychischen Herausforderungen sprechen.