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19.4.2024
(modifiziert)
 zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Kopf zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Zeitenvitrine zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Goldkopf zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Totenbuch zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Ibis zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Nilpferd zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Isolde Frepoli, Purple zu „Ägyptisches Museum München (Museum)”, DE-80333 München
Isolde Frepoli, Purple

Museum

Ägyptisches Museum München

(Staatliches Museum ägyptischer Kunst)

Gabelsberger Straße 35
DE-80333 München
089-28927-630
info@smaek.de
Ganzjährig:
Mi-So+Ft 10-18 Uhr
Di 10-20 Uhr

Kunst des alten Ägypten, Objekte der altägyptischen Kultur von 4000 v.Chr. bis 500 n.Chr., nubische Kulturen, koptische Kunst: gemessen an seiner Größe verfügt das Museum über eine der qualitätvollsten Sammlungen überhaupt.

Der 2013 eröffnete Neubau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst liegt komplett unterirdisch. Was vordergründig die Vorstellung vom alten Ägypten zu bestätigen scheint, erweist sich beim Eintritt als „Hinuntersteigen zum Licht”: eine tief hinabführende Rampe, kirchenschiffähnliche Räume, die sich mit intimeren kleinen Räumen abwechseln, Durchblicke auf herausgehobene Exponate.

Das Ägyptische Museum München verdankt sein Entstehen der Kunstsinnigkeit bayerischer Fürsten. Es reicht in seinen Anfängen bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück, als Herzog Albrecht V. von Bayern (1550-1579) die Residenzstadt München zur „Stadt der Künste” erhob.

Hauptwerke der Sammlung sind u.a. eine Stand-Schreitfigur des Gottes Horus, der Kopf einer Sphinxfigur des Pharao Sesostris III. mit jugendlichen Zügen, der Porträtkopf eines alten Mannes von einer Gruppenstatue, ein Statuenköpfchen des Pharao Cheops, die Stand-Schreitfigur eines hohen Beamten, eine Krokodilstatue, das Gesichtsfragment einer Kolossalstatue des Pharao Echnaton oder der (römische) Obelisk des Titus Sextius Africanus.

Eindruck hinterlassen auch die Exponate zu Jenseitsglaube, Religion und Kunsthandwerk sowie Schriften und Texte wie zum Beispiel der Papyrus, auf dem in koptischer Sprache als Liebeszauber ein Text geschrieben steht, in welchem ein Mann namens Priskos die Liebe einer gewissen Isis mit magischen Mitteln zu erzwingen versucht.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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