Ausstellung 02.05. bis 15.08.21

Flensburger Schifffahrtsmuseum

Starker Toback

Eine Kolonialware mit Spätfolgen

Flensburg, Flensburger Schifffahrtsmuseum: Die Ausstellung vermittelt Wissenswertes über die Tabakpflanzen, ihre natürlichen Eigenschaften, ihre Verwendung und Bedeutung in der Landwirtschaft, im Gewerbe, im Handel und im Leben der Menschen der Region. Bis 15.8.21

Die Ausstellung vermittelt Wissenswertes über die Tabakpflanzen, ihre natürlichen Eigenschaften, ihre Verwendung und Bedeutung in der Landwirtschaft, im Gewerbe, im Handel und im Leben der Menschen der Region.

Zentrales Anliegen der Ausstellung ist die Beschreibung des Tabakhandels und -anbaus in Flensburg und den angrenzenden Gebieten. Frühe Zeugnisse des Tabakgebrauches finden sich bereits seit dem 17. Jahrhundert. Handel, Verarbeitung und Anbau von Tabak erlangten eine zunehmende Bedeutung in der gesamten Region. Um 1860 war die Tabakverarbeitung in Flensburg der bedeutendste Erwerbszweig. Ein Großteil der verarbeiteten Rohwaren stammte aus der Umgebung der Fördestadt und Fredericias. Hinzu kamen Importe des begehrten Portorico-Tabaks von den ehemaligen dänischen Kolonien.

Ein weiteres Kapitel der Ausstellung befaßt sich mit den bemerkenswerten biologischen Eigenschaften der einzelnen Tabakarten und -sorten. Wurden Tabakpflanzen bei uns noch nach dem zweiten Weltkrieg vor allem zur Gewinnung von Rauchtabak in den Gärten angebaut, so finden sich nun in vielen Gärten diverse prächtig aussehende und wohlriechende Ziertabak-Arten. Mehrere Forschungsgruppen untersuchen die erstaunlichen Anpassungen der Tabakarten an ihre natürlichen Lebensräume.

Nicht zuletzt widmet sich die Ausstellung den ökonomischen, gesellschaftlichen und medizinischen Aspekten des Rauchens.

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